In einem Beitrag auf X erklärte Stephen Miller am Samstag, es sei »Zeit, die volle legitime Macht des Staates einzusetzen, um das wachsende Übel des linken Terrorismus zu zerschlagen«. Der Anlass war ein Angriff auf Bundesbeamte des Department of Homeland Security (DHS) in Broadview, Illinois, nahe Chicago.
Laut einem Bericht des Gateway Pundit wurden die Beamten von zehn Fahrzeugen eingekesselt und gerammt. Eine Angreiferin, die online gedroht hatte, ICE-Agenten »fertigzumachen« und zu doxxen, eröffnete das Feuer. Die Bundesbeamten schossen in Notwehr zurück und verwundeten sie. Währenddessen zogen sich die örtlichen Polizeikräfte unter dem demokratischen Gouverneur J.B. Pritzker zurück und überließen die Szene einem wütenden Mob.
Miller warnte: »Das Problem, vor dem wir jetzt stehen, ist sehr einfach und klar. Es gibt eine große und wachsende Bewegung des linken Terrorismus in diesem Land. Sie ist gut organisiert, gut finanziert und wird von linken Richtern, Staatsanwälten und Generalstaatsanwälten geschützt. Das einzige Heilmittel besteht darin, die legitime Staatsmacht einzusetzen, um den Terrorismus und seine Netzwerke zu zerschlagen.«
Die Rückkehr des linken Terrors
Laut einer Analyse des Center for Strategic and International Studies (CSIS) haben linke politische Gewalttaten 2025 erstmals seit Jahrzehnten die Angriffe rechter Extremisten übertroffen. »2025 markiert das erste Jahr seit über 30 Jahren, in dem linke Angriffe zahlreicher sind als jene der extremen Rechten«, heißt es in der Studie.
Diese Entwicklung erinnert an die 1970er-Jahre, als linke Gruppen wie die Weather Underground in den USA Anschläge verübten. Heute wird die Gewalt laut Experten genährt durch »anti-staatlichen Hass, ideologischen Fanatismus und anarchistische Agenden«.
Eine Spirale der Gewalt
Der Mord an dem konservativen Aktivisten Charlie Kirk im September an der Utah Valley University gilt als Wendepunkt. Nach dem Attentat erklärte Präsident Trump die Antifa offiziell zur inländischen Terrororganisation und kündigte Ermittlungen gegen Geldgeber wie George Soros an.
Wenige Tage später eröffnete in Dallas ein Antifa-naher Extremist das Feuer auf ein ICE-Gebäude, während in Texas schwarz gekleidete Bewaffnete einen Polizeibeamten bei einem Angriff auf das Prairieland Detention Center verletzten.
Gleichzeitig kam es in Chicago und Portland zu schweren Ausschreitungen linker Gruppen gegen Behörden und Sicherheitskräfte. »Das sind keine Proteste mehr«, kommentiert der Gateway Pundit. »Das sind Akte des Krieges, geschützt von demokratischen Mitläufern, die der Polizei die Hände binden.«
Miller fordert nun ein entschiedenes Eingreifen: Der Staat müsse jene verteidigen, die Recht und Ordnung aufrechterhalten – nicht jene, die sie zerstören.


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