Beatrix von Storch im Bundestag

Die konservative Erneuerung in den USA verändert auch Europa

Am 24. September trat Beatrix von Storch im Deutschen Bundestag ans Rednerpult – und ihre Worte waren mehr als nur Kritik. Mit Leidenschaft und Klarheit machte die stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende deutlich, dass die deutsche Außenpolitik in einer Sackgasse steckt und dass in den USA eine Bewegung heranreift, die den Westen grundlegend verändern wird. 

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Von Storch zeichnete das Bild einer Außenpolitik, die seit Jahren in denselben linksliberalen Bahnen gefangen sei – von Joschka Fischer über Annalena Baerbock bis zur schwarz-roten Koalition der Gegenwart. Statt einer nüchternen Interessenpolitik dominierten Symbole wie Regenbogenflaggen an Botschaften, klimabezogene Initiativen und eine „Gender-Außenpolitik“, die aus Sicht der AfD-Politikerin weder Sicherheit noch Wohlstand mehre.
„Trump wollen sie aussitzen, hoffen auf die Midterms und die Zeit danach“, sagte sie – wer so denke, habe nicht verstanden, was sich derzeit in Amerika abspiele.

„Spirituelle Revolution“ in den USA

Die AfD-Abgeordnete berichtete von einem USA-Besuch. Nach ihren Worten habe sich dort nach der Ermordung des konservativen Aktivisten Charlie Kirk ein fundamentaler Wandel vollzogen. „Die MAGA-Bewegung erlebt eine grundlegende Transformation – sie ist größer als Donald Trump“, erklärte von Storch.
Kirk habe nicht nur die konservative Basis mobilisiert, sondern auch junge Menschen erreicht, die zuvor nie konservativ dachten. Gerade deshalb, so ihre Zuspitzung, sei er zur Zielscheibe geworden. Seine Ideen gewännen nun posthum noch mehr Kraft.

Europa am Scheideweg

Von Storch entwarf ein düsteres Bild Westeuropas: Staatskrise in Frankreich, Aufruhr in Großbritannien – und eine schwarz-rote Koalition, die „nach 100 Tagen im Prinzip schon am Ende“ sei. Die linke Hegemonie seit den 1960er-Jahren laufe aus: „Nichts ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“
Die AfD-Politikerin sieht einen Epochenwechsel hin zu klassischen Werten: Freiheit, Familie, Vaterland – und, im Zentrum, der christliche Glaube.

Turning Point – auch für Deutschland

Anknüpfend an Kirks Bewegung „Turning Point“ sprach von Storch von einem Wendepunkt, der weit über die USA hinausreiche. Die konservative Erneuerung werde auch in Europa an Kraft gewinnen – getragen von einem geistigen und moralischen Aufbruch.

Für die AfD ist dies ein Signal: Außen- und Innenpolitik sollen wieder an nationalen Interessen, kultureller Identität und gesellschaftlicher Stabilität ausgerichtet werden – statt an ideologischen Projekten.

Rede von Beatrix von Storch (AfD) im Deutschen Bundestag am 24. September 2025

Frau Präsidentin, meine Damen und Herren,

maßgebliche Kräfte glauben, dass es mit der Außenpolitik immer so weitergeht wie in der Zeit zwischen Fischer und Baerbock. Jetzt etwas weniger schrill, aber irgendwie doch so weiter: Regenbogenfahnen an deutschen Botschaften, Afghanenflüge nach Deutschland, Klimaußenpolitik und ganz viel Gender. Trump wollen sie aussitzen, irgendwie überstehen, hoffen auf die Midterms und dann auf die Zeit nach Trump.

Ich glaube, sie verstehen nicht, was gerade in den USA passiert. Während in Deutschland die letzten Reste von Fridays for Future sich zerkrümeln, beginnt in den USA eine Revolution – und zwar eine spirituelle.

Ich komme gerade aus Amerika zurück, das nach der Ermordung von Charlie Kirk nicht mehr das gleiche Amerika ist wie zuvor und es auch nie wieder sein wird. Die MAGA-Bewegung erlebt in diesen Tagen eine grundlegende Transformation.

Diese Bewegung ist jetzt größer als Donald Trump. Nach ihm wird keine Lücke mehr entstehen. Sie wird im Sinne und Geiste Charlie Kirks gefüllt. Das wird nicht nur die USA verändern, sondern den gesamten Westen – und darüber hinaus. Seit den 1960er-Jahren haben linke Ideen die Richtung des Westens bestimmt, und das kommt jetzt an sein Ende.

Die SPD mag hier im Haus den Kampf um die Fraktionssitzungsseele gewinnen – den Kampf um die Köpfe und die Herzen haben sie verloren. Charlie Kirk war eine Gefahr für die Linke, weil er nicht nur wie Trump die konservative Basis mobilisieren konnte, sondern weil er junge Menschen überzeugte, die nie konservativ waren. Darum musste er sterben. Aber seine Ideen werden nach seinem Tod jetzt noch mächtiger werden, als sie es zu seinen Lebzeiten je waren. Viel mächtiger.

Wenn Sie glauben, dass Sie sich in Westeuropa in einer Wagenburg dagegen abschotten können, dann sind Sie blind für den geistigen, moralischen und politischen Zusammenbruch, der sich in Westeuropa gerade vollzieht: Staatskrise in Frankreich, Aufstand in Großbritannien – und die schwarz-rote Koalition hier in Deutschland nach hundert Tagen im Prinzip schon am Ende.

Michael Gorbatschow sagte einmal: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“ Sie kommen zu spät. Die Geschichte geht über Sie hinweg, denn nichts ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.

Und diese Ideen sind nicht links, nicht woke, nicht grün und nicht gottlos. Wir stehen an einem Wendepunkt. Wendepunkt – so nannte Charlie Kirk seine Bewegung im Jahr 2012: Turning Point. Auch Europa wird sich wenden, im Geiste der Ideen und des Glaubens von Charlie Kirk – an Freiheit, Familie, Vaterland und vor allem an Jesus Christus.

Vielen Dank.

Sven von Storch

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