Weltweiter Aufruf zur Wiedergutmachung

Bischöfe rufen zu Sühnegebet nach »Abscheulichkeit« im Vatikan auf

Vier Bischöfe und Millionen Gläubige schließen sich an, um für die skandalöse „LGBT-Pilgerfahrt“ in den Petersdom Sühne zu leisten.

Bild: The Remnant

Wie Edward Pentin berichtet, werden vier katholische Bischöfe am Samstag während der Catholic Identity Conference in Pittsburgh (3.–5. Oktober) einen weltweiten Bußakt für das »LGBTQ+-Gräuel der Verwüstung im Petersdom« leiten. Die Zeremonie wird live übertragen, gefolgt vom Rosenkranzgebet.

Bischof Athanasius Schneider (Astana, Kasachstan), Bischof Marian Eleganti (Chur, Schweiz), Bischof Robert Mutsaerts (’s-Hertogenbosch, Niederlande) und Bischof Joseph Strickland (Tyler, USA) führen das Gebet an. Der Bußakt soll für die Entweihung des Petersdoms Genugtuung leisten – ein symbolischer Akt der Wiedergutmachung für die Beleidigung Gottes und die Verletzung des heiligen Ortes.

Ein »Gräuel der Verwüstung« in St. Peter

Am 6. September hatten rund 1.000 Aktivisten einer sogenannten »LGBT-Pilgergruppe« den Petersdom betreten. Sie trugen Regenbogenkreuze, hielten sich an den Händen und zeigten provokante Slogans. Der Besuch war nicht spontan – die vatikanischen Organisatoren des Jubiläumsjahres hatten die Pilgerfahrt Monate zuvor offiziell angekündigt.

Trotz weltweiter Empörung reagierte der Heilige Stuhl nicht, entschuldigte sich nicht und gab keine Erklärung ab, die Basilika erneut zu weihen.

Bischof Schneider sprach in einem Interview mit der Journalistin Diane Montagna von einem »beispiellosen Akt«, der in den Worten Christi »ein Gräuel der Verwüstung am heiligen Ort« darstelle.

Er erklärte, die vatikanischen Verantwortlichen hätten »faktisch mitgewirkt, das sechste Gebot Gottes zu untergraben und seine Gültigkeit infrage zu stellen«. Die Aktion habe Gott verspottet und sein Gesetz öffentlich verhöhnt.

Keine Reue, sondern Provokation

Schneider betonte, das Ziel der Aktivisten sei gewesen, dass die Kirche »sogenannte Schwulenrechte« anerkenne – einschließlich homosexueller Handlungen und anderer Formen außerehelicher Sexualität.

Da es keinerlei Zeichen von Reue oder Umkehr gegeben habe, sei die Teilnahme am Jubiläum und das Durchschreiten der Heiligen Pforte »eine Art Entweihung und eine Verspottung Gottes und der Ablassgnade«.

Auch der Kirchenhistoriker John Rist erinnerte daran, dass der heilige Augustinus die »Sünde von Sodom« wiederholt als Gräuel verurteilt habe. Er sagte, der Kirchenvater wäre »bestürzt und angewidert«, Zeuge einer solchen Entweihung im Herzen der Christenheit zu werden, und würde die Verantwortlichen als Verräter Christi betrachten.

Der vollständige Text des Act of Reparation wird am 4. Oktober 2025 um 15:30 Uhr (EST) auf www.CatholicIdentityConference.org veröffentlicht.

Sven von Storch

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