Bayerns Parks kippen – Kriminalität steigt

Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger über 50 Prozent

Eine Schriftliche Anfrage des AfD-Abgeordneten Rene Dierkes zur Sicherheit in öffentlichen Parks in Bayern bringt eine deutliche Entwicklung ans Licht: Seit 2021 ist die Zahl der polizeilich registrierten Straftaten in Parkanlagen erheblich gestiegen – ebenso der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger.

Mehr Straftaten, mehr Unsicherheit: Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger über 50 Prozent


Was einst als grüne Oasen der Erholung galt, entwickelt sich in vielen bayerischen Städten zunehmend zum Unsicherheitsraum. Dunkle Wege, offene Drogenszenen, aggressive Auseinandersetzungen – das Bild, das eine parlamentarische Anfrage im Bayerischen Landtag nun zeichnet, ist alles andere als beruhigend.

Deutlicher Anstieg der Straftaten

Seit 2021 schnellen die Zahlen nach oben. Fast 4.000 Straftaten wurden 2023 in bayerischen Parks registriert – ein Höchststand. Auch 2024 bleibt das Niveau deutlich höher als noch vor wenigen Jahren. Die erhoffte Beruhigung ist ausgeblieben.

Besonders brisant: Es geht nicht nur um Bagatelldelikte. Neben Drogenverstößen häufen sich Rohheitsdelikte – also Raub, Körperverletzung, Bedrohung. Genau jene Straftaten, die das Sicherheitsgefühl der Bürger massiv erschüttern.

Über 50 Prozent nichtdeutsche Tatverdächtige

Für Aufsehen sorgt vor allem eine Zahl: 2024 hatten 51,1 Prozent der Tatverdächtigen keine deutsche Staatsangehörigkeit. Damit stellen Nichtdeutsche erstmals die Mehrheit der ermittelten Täter in bayerischen Parks.

Noch 2021 lag der Anteil unter 30 Prozent. Innerhalb weniger Jahre hat sich dieser Wert nahezu verdoppelt. Die Entwicklung ist deutlich – auch wenn die Staatsregierung betont, dass nur die Staatsangehörigkeit erfasst werde, nicht jedoch „ethnisch-kulturelle Merkmale“.

Keine Klarheit über Brennpunkte

Welche Parks besonders betroffen sind? Offiziell lässt sich das nicht sagen. Die Polizeistatistik erlaubt keine Auswertung einzelner Anlagen. Konkrete „Brennpunkte“ tauchen in den Zahlen nicht auf – zumindest nicht auf dem Papier.

Auch zur Zahl von Polizeieinsätzen, Platzverweisen oder Ingewahrsamnahmen gibt es keine auswertbaren Daten. Eine detaillierte Aufarbeitung sei zu aufwendig, heißt es aus dem Innenministerium.

Antwort des Staates: Mehr Polizei, mehr Kameras

Die Reaktion folgt dem bekannten Muster: mehr Präsenz, mehr Schwerpunktkontrollen, mehr Videoüberwachung. 3,8 Millionen Euro wurden 2025 zusätzlich für Kameratechnik im öffentlichen Raum bereitgestellt. Eine neue Arbeitsgruppe soll das Sicherheitskonzept überarbeiten.

Ob das reicht, bleibt offen.

Die Kernfrage bleibt

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Mehr Straftaten, steigender Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger, zunehmende Unsicherheit.

Sven von Storch

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Kommentare

Ekkehardt Fritz Beyer

17.02.2026 | 10:18

...  „Die Entwicklung ist deutlich – auch wenn die Staatsregierung betont, dass nur die Staatsangehörigkeit erfasst werde, nicht jedoch „ethnisch-kulturelle Merkmale“. ...

Ist dies nicht auch ein wesentlicher Grund dafür, dass „die Zahl der Einbürgerungen in Deutschland“ ... „im Jahr 2024 auf einen neuen Höchststand von über 291.955 Personen“ stieg???https://www.google.com/search?q=warum+die+Zahl+der+Einb%C3%BCrgerungen+von+Fl%C3%BCchttlingen+und+Migranten+in+Absurde+steigt&rlz=1C1ONGR_deDE1024DE1024&oq=warum+die+Zahl+der+Einb%C3%BCrgerungen+von+…

 

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