Die biblische Landverheißung als Grundlage
Vor mehr als 4000 Jahren erhielt Abraham nach Genesis 12,1 den Auftrag, sein Land zu verlassen und in das Land zu ziehen, das ihm gezeigt werden sollte. Im Bund der Hälften in Genesis 15 wird dieser Vertrag besiegelt. Tiere werden geteilt, eine Feuerfackel und ein rauchender Ofen ziehen zwischen den Hälften hindurch. In Vers 18 heißt es dann unmissverständlich: „Deinen Nachkommen werde ich dieses Land geben, vom Fluss Ägyptens bis zum Großen Fluss, dem Euphrat.“
Diese Zusage wird später gegenüber Isaak (Genesis 26,3) und Jakob (Genesis 28,13) wiederholt. Das beschriebene Gebiet erstreckt sich vom Nil im Westen bis zum Euphrat im Osten und bildet die Grundlage dessen, was heute als Groß-Israel bezeichnet wird.
Das geografische Ausmaß des Groß-Israel
Überträgt man diese biblischen Grenzen auf die heutige politische Karte, ergibt sich ein Territorium, das weit über den bestehenden Staat Israel hinausreicht. Es umfasst die vollständige Eingliederung des Libanon und Syriens, ganz Jordanien, die westlichen und zentralen Teile des Iraks bis zum Euphrat, den Norden Saudi-Arabiens sowie die gesamte Sinai-Halbinsel Ägyptens. Palästina und der Gazastreifen stellen dabei nur den ersten Schritt einer deutlich umfassenderen Expansion dar.
Der Iran als entscheidendes Hindernis
Der Iran liegt außerhalb dieser biblischen Grenzen. Dennoch wird er als zentrale Bedrohung wahrgenommen. Der Grund liegt in seiner militärischen Kapazität und seinen Proxy-Netzwerken. Hisbollah, Hamas und irakische Milizen bilden eine Kette, die einen israelischen Vormarsch nach Osten erschweren könnte. Eine nachhaltige Schwächung des iranischen Regimes und seiner Einflussstrukturen würde diese Barriere beseitigen und den Weg für eine weitere territoriale Ausdehnung freimachen. Die Angriffe vom März 2026 dienen damit nicht allein der Verhinderung einer iranischen Atombombe, sondern auch der Neutralisierung der letzten regionalen Macht, die einem solchen Projekt ernsthaft entgegentreten könnte.
Schlüsselpersonen und konkrete Schritte
Mehrere einflussreiche Mitglieder der israelischen Regierung haben in den vergangenen Monaten Positionen vertreten, die über reine Sicherheitsfragen hinausgehen. Finanzminister Bezalel Smotrich wurde mit einer Karte gezeigt, auf der Jordanien bereits als Teil Israels dargestellt ist. Er hat erhebliche Mittel für umfassende Landvermessungen im Westjordanland bereitgestellt, mit dem Ziel, nicht eindeutig privatisiertes Land als staatliches Eigentum zu erklären.
Nationaler Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir drängt auf die dauerhafte Besiedlung des Gazastreifens und die Schaffung von Pufferzonen, die die Grenzen von 1967 faktisch außer Kraft setzen. Verteidigungsminister Israel Katz hat erklärt, israelische Truppen würden nach dem Zerfall syrischer Strukturen auf unbestimmte Zeit im Süden Syriens verbleiben – eine Aussage, die als Beginn einer schleichenden Integration gewertet wird.
Reaktionen der Nachbarstaaten
Die Entwicklungen haben in den arabischen Hauptstädten zu spürbarer Unruhe geführt. Ägypten beobachtet die dauerhafte israelische Präsenz im Philadelphia-Korridor mit großer Sorge und sieht darin einen Bruch der Camp-David-Abkommen. Jordanien hat seine Streitkräfte in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Saudi-Arabien hat sämtliche Normalisierungsbemühungen im Rahmen der Abraham-Abkommen auf Eis gelegt. Selbst Staaten, die zuvor als Partner galten, erkennen, dass die bisherigen Abkommen möglicherweise nur Zeit für die Vorbereitung weiterer Schritte verschafft haben.
Die Strategie der vollendeten Tatsachen
Das Vorgehen folgt einem wiederkehrenden Muster. Zunächst werden aus Sicherheitsgründen militärische Vorposten errichtet. Kurz darauf übernehmen zivile Behörden die Versorgung mit Strom, Wasser und Verkehrsanbindungen. Schließlich ziehen Siedler nach. Was als vorübergehende Maßnahme begann, wird zur dauerhaften zivilen Präsenz. Dieses Modell wird derzeit im Südlibanon, auf den Golanhöhen und in Teilen Syriens sichtbar angewandt. Die internationale Gemeinschaft reagiert mit Resolutionen, die jedoch kaum praktische Wirkung entfalten.
Die Ereignisse im März 2026 und die damit verbundenen Entwicklungen werfen die Frage auf, ob der Konflikt mit dem Iran tatsächlich nur der Abwehr einer atomaren Bedrohung dient oder ob er Teil eines umfassenderen Bestrebens ist, die biblischen Grenzen des Gelobten Landes in der Gegenwart Wirklichkeit werden zu lassen.


Kommentare
Kann durchaus sein.
Kann durchaus sein.
Die Sache hat nur einen Haken.
Solch biblische Verheißungen jibt´s nich mehr ohne Jesus !
Und die In Israel - die Juden - und vor allen Dingen die orthodoxen Juden - warten immer noch auf den (verheißenen !) Messias (Jesus Christus).
Den von vor rund 2000 Jahren haben sie abgelehnt, und lehnen ihn bis heute noch ab (siehe Matthäus 28; 11-15). DESHALB haben sie bis heute auch eine andere Zeitrechnung. Sie Rechnen daher nicht von Jesu Geburt an, sondern von Genesis 1 an.
Nach deren Kalender haben wir, glaube, des Jahr 5786 derzeit.
Also - ohne Jesus keine weiteren biblischen Heilsverheißungen mehr !
Wir müssen also davon ausgehen, dass das heutige geografische Israel - der Staat Israel da - immer noch auf den Messias wartet, welcher dann der Antichrist (Sohn der Sünde) aus 2. Thessalonicher 2 sein müsste.
Wird Abrahams Auftrag gerade…
Wird Abrahams Auftrag gerade umgesetzt?
Ist das biblische Gelobte Land der wahre Grund für den Krieg im Iran?
Ja mei: Auch ich denke das schon deshalb, weil Gott - bzw. sein heutige Alte als Göttin - es so wollen!!!
Die „biblische Darstellung“: „Im Alten Testament wird berichtet, dass Gott den Israeliten befahl, bestimmte Völker wie die Kanaaniter vollständig auszulöschen“!!! https://www.google.com/search?q=gott+befahl+seinen+israeliten+v%C3%B6lkermord&sca_esv=0b10a224d953a9d1&rlz=1C1ONGR_deDE1024DE1024&ei=nkq-aaadO8Gji-gP-4GF6QI&biw=1024&bih=441&ved=0ahUKEwim5IDxvbCTAxXB…
Gott hat uns...
... seinen Sohn geschickt. Und das ist Jesus. Wer das nicht anerkennt, wird es nie verstehen.
Netanjahu: Jesus Christus war Dschingis Khan nicht überlegen
https://dert.site/kurzclips/video/274086-netanjahu-jesus-christus-war-dschingis/
Wahrheitsfinder
Stimmt!
Der Deal lautete, ihr bekommt das Land, wenn ihr den verheißenen Messias aufnehmt und anerkennt.
"Alle Verheißungen sind in…
"Alle Verheißungen sind in IHM Ja." Der dauerhafte Besitz des Heiligen Landes ist für die Juden durch deren Anerkenntnis des Messias bedingt. Den haben sie bekanntlich abgelehnt, und ihre Oberschicht hatte ihn den Römern ausgeliefert, was ihre Vertreibung aus dem Land und teilweise Versklavung und die Zerstörung des Tempels im Jahre 70 zur Folge hatte, beides Dinge, die durch Jesus Christus - Jeschuah ha Maschiach - vorher angekündigt worden sind. Was uns im derzeitigen Staat Israel entgegentritt, ist also bestenfalls eine eigenmächtige Vorwegnahme, die aus theologischen Gesichtspunkten heraus noch nicht gedeckt ist.
Israel und die Verheißungen
"In ihm (Christus) ist jede Verheißung Ja", heißt es im Neuen Testament. Die Verheißung des Landes ist den Juden gegeben, aber sie ist an die Annahme des Messias gebunden. Den haben die Juden bekanntlich abgelehnt, während ihre religiöse Oberschicht der Pharisäer ihn an die Römer ausgeliefert hat, damit die ihn anstelle eines Verbrechers kreuzigten. Wie von Jesus (der deswegen über Jerusalem weinte) angekündigt, ist der jüdische Tempel im Jahre 70 zerstört worden; die Juden wurden grausam umgebracht oder vertrieben und in die ganze Welt zerstreut.
Die Bezeichnung "Palästina" ("Philisterland") stammt aus dieser Zeit. Sie sollte nach dem Willen Roms jede Erinnerung an Israel als das Land der Juden auslöschen. 100.000 von ihnen wurden zusätzlich versklavt, und der Tempelschatz geriet (wie das auf dem Titusbogen in Rom verewigt worden ist) in römische Hand. Seither gibt es die Juden in aller Welt. Der aktuelle Staat Israel ist daher eine menschliche und in meinen Augen verständliche Vorwegnahme, letztlich - gemäß den heiligen Schriften - aber noch nicht das, was Gott gegeben hat.
Irankrieg: Bald auch Europa im Visier ???
„Warum Deutschland legitimes Ziel für iranische Vergeltung ist“
https://tkp.at/2026/03/21/warum-deutschland-legitimes-ziel-fuer-iranische-vergeltung-ist/
Add new comment