Trump und al-Sisi Schirmherren, Bosporus-Despot als Wichtigtuer
Der Gipfel wird von Trump und dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi koordiniert. Medienberichten zufolge hatte Netanjahu nach einem Gespräch zwischen Trump und Sisi am Montagmorgen zunächst zugestimmt. Erdogan soll daraufhin aus der Luft über Ägypten gegenüber Sisi seine starken Einwände geäußert und mit einer Rücknahme gedroht haben.
Israel versucht zu beschwichtigen
Netanjahus Büro behauptet in einer schriftlichen Erklärung, dass ein jüdischer Feiertag seine Teilnahme an dem Treffen verhindere: »Premierminister Netanjahu wurde von US-Präsident Donald Trump eingeladen, an einer heute in Ägypten stattfindenden Konferenz teilzunehmen. Der Premierminister dankte Präsident Trump für die Einladung, erklärte jedoch, dass er aufgrund der zeitlichen Nähe zum Feiertag nicht teilnehmen könne.«
Rücktrittsankündigungen, Laubhüttenfest, Haftbefehl und so weiter
Berichten zufolge haben auch Extremisten in Netanjahus Koalitionsregierung mit Rücktritt gedroht, sollte er nach Scharm El-Scheich reisen. Gleichzeitig gibt es eine internationale Dimension: Der Internationale Strafgerichtshof hat einen Haftbefehl gegen Netanjahu wegen Kriegsverbrechen im Gazastreifen erlassen – obwohl Ägypten dem IStGH nicht beigetreten ist. Mehrere arabische Staaten, die ihre Beziehungen zu Israel noch nicht normalisiert haben, sollen sich ebenfalls gegen seine Anwesenheit aussprechen. Über 20 Staats- und Regierungschefs nahmen an dem eilig einberufenen Treffen teil. Auch der Alleinherrscher aus Ankara nach der Absage Netanjahus.


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Und nicht vergessen, die…
Und nicht vergessen, die Feinde Israels sind auch die Feinde des eigenen Landes und seiner Bevölkerung.
Nur Narren behalten sie weiter unter sich.
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