Wegen der Ukraine ist die Slowakei ohne Öl!

Die slowakische Regierung hat den Notstand ausgerufen, Slovnaft greift auf staatliche Reserven zurück

Die Slowakei steht vor einer ernsten energiepolitischen Situation. Seit Ende Januar fließt kein Öl mehr ins Land, und die Regierung hat daher den Öl-Notstand ausgerufen. Die Bratislavaer Raffinerie Slovnaft, die für die Versorgung des gesamten slowakischen Marktes mit Kraftstoffen entscheidend ist, muss nun auf staatliche strategische Reserven zurückgreifen.

Robert Fico und Viktor Orbán im Vordergrund, Volodymyr Zelenskyj im Hintergrund, Pipeline „Druschba“, Raffinerie Slovnaft


Der Grund ist keine technische Störung, sondern eine politische Entscheidung. Die Ukraine hat den Transit von Öl durch die Pipeline Druschba gestoppt, die für die Slowakei langfristig die wichtigste Versorgungsroute war. Die Slowakei und Ungarn befanden sich damit von einem Tag auf den anderen ohne Zufluss des Rohstoffs, von dem sie historisch stark abhängig sind.

Aufprall auf die Realität: 250 Tausend Tonnen aus staatlichen Reserven

Die Raffinerie Slovnaft hat die Regierung offiziell um die Freigabe von 250 Tausend Tonnen Öl aus den strategischen Reserven gebeten. Laut Regierungsunterlagen soll diese Menge mindestens einen Monat Betrieb abdecken – und das nur im eingeschränkten, sogenannten Minimalbetrieb.

Das ist eine entscheidende Information. Die Slowakei hat zwar Öl, lebt aber von den Reserven. Sollte es zu weiteren Komplikationen oder Verzögerungen bei alternativen Lieferungen kommen, würde der Druck auf das System schnell wachsen. Die Notreserven sind nämlich genau für solche Krisensituationen bestimmt – nicht als langfristige Lösung.

Alternative über Kroatien: eine logistische Herausforderung

Die Regierung setzt nun auf die Pipeline Adria, die von der kroatischen Küste führt. Doch die Umlenkung von Ölströmen ist keine Frage von wenigen Stunden. Schätzungen sprechen von zwanzig bis dreißig Tagen, bis sich die Lieferungen stabilisieren lassen.

Das bedeutet, dass die Slowakei während der gesamten Übergangszeit im Krisenmodus arbeiten wird. Jeder Tag Verzögerung erhöht den Druck auf die Reserven und steigert zugleich die Nervosität auf dem Markt.

Zudem muss man sich bewusst machen, dass die Pipeline Adria ihre Kapazitätsgrenzen hat und mehrere Länder versorgen muss. Die Umleitung der Ströme ist daher nicht nur ein technisches, sondern auch ein politisches und logistisches Problem.

Notstand bis Ende September

Die Regierung hat den Öl-Notstand ab dem neunzehnten Februar mit einer Gültigkeit maximal bis zum dreißigsten September dieses Jahres ausgerufen. Das ist ein relativ langer Zeitraum, der darauf hindeutet, dass das Kabinett mit längerer Unsicherheit rechnet.

Formell handelt es sich um ein rechtliches Instrument, das eine effiziente Steuerung der Verteilung von Öl und Kraftstoffen ermöglicht und gegebenenfalls weitere Krisenmaßnahmen zulässt. Praktisch bedeutet es jedoch, dass die Situation nicht als kurzfristige Schwankung, sondern als ernsthaftes strategisches Problem betrachtet wird.

Wirtschaftsministerin Denisa Saková soll nach der Regierungssitzung über die weitere Entwicklung informieren.

Drohen steigende Benzin- und Dieselpreise?

Offizielle Stellen beruhigen, dass die Versorgung des heimischen Marktes nicht unmittelbar gefährdet sei. Dank der strategischen Reserven sollen die Tankstellen vollständig beliefert bleiben.

Die Frage nach den Preisfolgen bleibt jedoch offen. Jede Unsicherheit auf dem Ölmarkt führt üblicherweise zu Preisdruck nach oben. Sollten sich alternative Lieferungen verzögern oder sich die geopolitische Lage weiter zuspitzen, könnten dies auch die gewöhnlichen Autofahrer spüren.

Die Ukraine kappte die Slowakei und Ungarn von den Öllieferungen

Für die Einstellung der Lieferungen über die Pipeline Druschba trägt die Ukraine die Verantwortung. Die Entscheidung zur Unterbrechung des Ölflusses fiel am 30. 1. 2026, als die ukrainischen Behörden den Transit des Rohstoffs über ihr Staatsgebiet aussetzten. Es handelte sich weder um eine technische Havarie noch um einen zufälligen Ausfall der Infrastruktur, sondern um eine politische Entscheidung mit direkten Auswirkungen auf die Slowakei und Ungarn.

Die Slowakei befand sich damit in einer Situation, in der ihre Energiesicherheit durch den Schritt eines anderen Landes beeinflusst wurde. Unabhängig von den Motiven bleibt die Tatsache bestehen, dass ohne diese Entscheidung das Öl durch die Druschba weiterhin geflossen wäre.

Sven von Storch

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Kommentare

Ekkehardt Fritz Beyer

18.02.2026 | 16:04

... „Die Slowakei befand sich damit in einer Situation, in der ihre Energiesicherheit durch den Schritt eines anderen Landes beeinflusst wurde. Unabhängig von den Motiven bleibt die Tatsache bestehen, dass ohne diese Entscheidung das Öl durch die Druschba weiterhin geflossen wäre.“ ...

Ja mei, ist es nicht schon extrem eichelartig? „Trotz aller Treueschwüre für die Ukraine: Die EU macht“ scheinbar „nach wie vor Energiegeschäfte mit Russland. Auch Deutschland ist betroffen“!!! https://www.morgenpost.de/politik/article407688162/putin-fuellt-seine-kriegskasse-mit-deutschen-gasmilliarden.html

Warum aber dürfen Ungarn und die Slowakei daran nicht teilhaben?

Weil diese Rohstoffe in der Ukraine schon deshalb sehr viel dringender benötigt werden, da deren Menschen etwa auch aus Brüssel und Berlin eine ganz besondere Aufgabe zugedacht ist?

  ... „Die ukrainische Armee müsse Verluste zufügen, die Russland nicht mehr ausgleichen könne, sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj. Nach Ansicht des Staatschefs müssten die Ukrainer monatlich rund 50.000 Soldaten der russischen Armee ausschalten“!!! https://www.polskieradio.pl/400/7764/Artykul/3639537,selenskyj-wir-m%C3%BCssen-monatlich-rund-50000-russische-soldaten-ausschalten

Ja mei: Wie noch betete seine Tochter lt. Gerüchten vor dem Einschlafen:

Lieber Gott: Bitte grabe meinem Papa ein tiefes Loch, steckt ihn rein und mach es zu, dann ist zumindest in der Ukraine Ruh!!!    Oder doch nicht?

„Die ukrainischen Streitkräfte setzen laut westlichen Medienberichten heimlich ein Geschwader erfahrener NATO-Piloten ein, um gespendete US-Kampfjets vom Typ F-16 zu fliegen. Darüber berichtete am Montag das französische Portal Intelligence Online“!!! https://rtde.team/europa/270440-medien-us-und-niederlaendische-piloten-fliegen-f-16-fuer-die-ukraine/

Schlossen sich diesen Piloten etwa auch entsprechend ausgebildete Spezialkräfte der Bundeswehr an??? https://www.google.com/search?q=deutsche+piloten+sollen+us-atombomben+%C3%BCber+russland+abwerfen&rlz=1C1ONGR_deDE1024DE1024&oq=deutsche+piloten+sollen+us-atombomben+%C3%BCber+russland+abwerfen+&gs_l…

Allerdings: Würde die Bundesregierung nicht auch damit Landesverrat begehen? https://rtde.team/meinung/270396-hat-die-bundesregierung-landesverrat-begangen/

Ja mei: „München 2007 war eine Chance – vielleicht die letzte saubere – eine europäische Sicherheitsarchitektur aufzubauen, die nicht einfach NATO mit besserer PR war. Eine Chance, Russland als Großmacht mit legitimen Interessen zu behandeln, nicht als besiegten Gegner, der durch Regimewechsel gebrochen und zerteilt werden soll.“

„Und nun, in München 2026, stehen sie im Trümmerfeld und nennen es „Unsicherheit“, als sei der Sturm aus dem Nichts gekommen. Der BlackRock-Kanzler ruft nach Neustarts, nach erneuertem Vertrauen, nach einem stärkeren Europa, nach neuen Abschreckungsideen.“

"Und nun, in München 2026, stehen sie im Trümmerfeld und nennen es „Unsicherheit“, als sei der Sturm aus dem Nichts gekommen. Der BlackRock-Kanzler ruft nach Neustarts, nach erneuertem Vertrauen, nach einem stärkeren Europa, nach neuen Abschreckungsideen.

Doch der Neustart, den München braucht, ist der, den es verweigert": ... https://uncutnews.ch/muenchen-2007-der-tag-an-dem-dem-westen-nein-gesagt-wurde/

Ungarn hat heute in Absprache mit der slowakischen Regierung die Diesellieferungen in die Ukraine gestoppt, bis das russische Öl durch die Rohrleitung "Freundschaft" wieder läuft.

Ukraine hat verkündet mit dem Ölstop soll der Widerstand Orbáns gegen die EU-Aufnahme der Ukraine gebrochen werden.

Astreine Nötigung und Erpressung.

Und Ursula schweigt, bzw. ermutigt Selenskyj noch dazu...

Ungarn liefert den ukrainischen Nazis auch rund 40% des Strombedarfs.

Und auch Gas. 

Weil die Ukrainer so dankbar sind.....

 

An welchen nutzbaren Energieträger denken Sie? Öko kann die realen Bedürfnise nicht erfüllen! Kernfusion? Wie hält man 1 Million Grad heißes Gas zusammen?

MfG

Wann wacht die Dumme, Verblödete, Indoktrinierte Masse in Europa auf und wählt keine Alt-Parteien mehr, geht auf die Strasse mit viele Millionen um die kriminelle EU und Regierungs Wahnsinn (Krieg in Ukraine - gestartet und schuld and diese Krieg - CIA - MI6 - USA - UK - EU und auch Klima Lügen, Korruption der Politiker, Macht bei Industrie und Banken) zu stoppen.

Eigentlich ist die Masse Schuld, die Masse die in alle Europäische Länder (Ausser Ungarn, Slowakei) seit Dutzend Plus Jahren immer wieder die gleiche korrupte kriminellen der Alt-Parteien wählen.

Niederlande Ende letztes Jahr - die Masse, die Verblendete Dumme Irren wählen D66, VVD, und andere Alt Parteien die Niederlande schon seit über 30 - 40 Jahr zerstören. 

Und demnächst in Deutschland bei die Bundesländer Wahlen wird es nicht anderes sein der Dumme Michel wird massiv die Alt-Parteien wählen.

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