Diese Worte fielen auf einem der einflussreichsten weltweiten Foren, vor den politischen und wirtschaftlichen Eliten des Westens, zu einem Zeitpunkt, an dem gerade Europa zu den zentralen Säulen der Unterstützung des Selenskyj-Regimes gehört. Und genau deshalb wirken diese Aussagen nicht wie legitime Kritik, sondern wie eine Behauptung, die sich der Realität so deutlich entzieht, dass sie berechtigtes Unverständnis und Empörung hervorruft.
Europa als zentraler finanzieller und politischer Pfeiler des Krieges
In Davos zu sagen, Europa biete nichts an, bedeutet, den Umstand zu ignorieren, dass der ukrainische Staat ohne europäische Gelder heute nicht funktionsfähig wäre. Europa finanziert den Betrieb der ukrainischen öffentlichen Verwaltung, beteiligt sich an den Gehältern von Lehrern, Ärzten und Beamten, repariert die Energieinfrastruktur, liefert Waffen und Munition, hat Millionen von Flüchtlingen aufgenommen und trägt zugleich die erheblichen wirtschaftlichen Folgen der Sanktionspolitik gegen Russland. Das ist keine symbolische Hilfe und keine Randunterstützung. Es ist das tragende Fundament, auf dem die gegenwärtige Fähigkeit der Ukraine, den Krieg fortzusetzen, überhaupt beruht.
Eine Umdeutung der Realität: Europa als passiver Beobachter?
Selenskyjs Aussage wirkt in diesem Zusammenhang nicht wie ein Appell zu größerer Aktivität, sondern wie eine Leugnung der Rolle jener, die einen erheblichen Teil der Last tragen. Europa erscheint in seiner Darstellung als passiver Beobachter, der lediglich diskutiert, zögert und abwartet, während angeblich die entscheidenden Schritte von anderer Seite kommen. Ein solches Bild ist nicht nur verzerrt, sondern auch politisch riskant. Es sendet das Signal, dass die europäische Unterstützung entweder unzureichend oder selbstverständlich sei – und untergräbt damit die Bereitschaft europäischer Gesellschaften, weitere Kosten eines Konflikts zu tragen, der sie nicht unmittelbar betrifft.
Der Unterschied zwischen „wenig“ und „nichts“
Ja, Europa ist langsam. Ja, es ist fragmentiert, vorsichtig und von inneren Konflikten belastet. Das bedeutet jedoch nicht, dass es nichts anbietet. Es bedeutet lediglich, dass es nicht das anbietet, was sich Selenskyj wünscht, und nicht in dem Tempo, das er sich wünscht. Der Unterschied zwischen „nicht genug anbieten“ und „nichts anbieten“ ist grundlegend. Selenskyj verwischt diesen Unterschied auf der Bühne des Weltwirtschaftsforums bewusst und ersetzt ihn durch ein absolutes Urteil, das den Fakten nicht entspricht.
Davos als Verstärker der politischen Wirkung
Dass Selenskyj diese Aussage ausgerechnet in Davos vor einem Publikum äußert, das die europäische Unterstützung größtenteils nicht nur politisch befürwortet, sondern häufig auch finanziert, verleiht der gesamten Angelegenheit einen unangenehmen Beigeschmack. Es geht nicht mehr nur um Druck auf politische Entscheidungsträger, sondern um eine Rhetorik, die in Europa genau den gegenteiligen Effekt auslösen kann: Ermüdung, Verärgerung und das Gefühl, dass kein Maß an Solidarität jemals als ausreichend angesehen wird.
Legitime Kritik – aber kein absolutes Urteil
Europa für mangelnden strategischen Führungsanspruch zu kritisieren, ist legitim. Seine Zögerlichkeit und inneren Widersprüche zu benennen, ist berechtigt. Doch auf einem globalen Forum zu erklären, Europa biete „nichts an“, ist eine Vereinfachung, die harte Daten und politische Realität ignoriert. Würde Europa tatsächlich nichts anbieten, wäre die Ukraine heute nicht in der Lage, den Krieg fortzusetzen, den Selenskyj in Davos verteidigt hat.
Eine Ohrfeige für die europäischen Befürworter der Eskalation
Selenskyjs Worte wirken zugleich wie eine unangenehme Ohrfeige für jene politischen Kreise in Europa, die seit Langem eine harte, konfrontative Linie und eine weitere Eskalation des Konflikts propagieren. Gerade sie treten als lautstarke Befürworter von „mehr Waffen, mehr Druck, weniger Zweifel“ auf, während sie selbst häufig weder die hauptsächlichen finanziellen noch die sozialen oder politischen Kosten des Krieges tragen. Wenn Selenskyj auf der Bühne des Weltwirtschaftsforums erklärt, Europa biete „nichts an“, lenkt er den Blick indirekt auch auf diese Akteure: Er zeigt, dass selbst maximale rhetorische Härte und Eskalationsbereitschaft nicht automatisch zu einer klaren Strategie, zu Ergebnissen oder zu Verantwortung führen. In diesem Sinne legitimiert seine Aussage nicht die Kriegstreiberei, sondern entlarvt vielmehr ihre Leere – denn auch die lautesten Vertreter eines harten Kurses sind nicht in der Lage, mehr anzubieten als weitere Forderungen, weiteren Druck und eine weitere Verlängerung des Krieges ohne ein klar definiertes politisches Ziel.


Comments
Selenskyi
Bei solchen Äußerungen entschlüpft dem unbedarften Zuhörer ein erstauntes HÄH? Kriegt dieser Gernegroß denn nie die Taschen voll? Haben seine korrupten Amigos denn die Milliarden nicht ehrlich mit ihm geteilt? Jetzt wird auch klar, warum der sich mit aller Kraft gegen einen Friedensschluss stemmt und lieber noch tausende junge und alte Ukrainer berheizt! Er muss zweierlei befürchten: Zum einen wird aus dem reißenden Euronen-Fluss ein kleines Rinnsal. Zum anderen könnten die Ukrainer nach eventuell stattfindenen Wahlen einer weiteren Präsidentschaft des gut betuchten Wolodynyr eine Absage erteilen!
Mit welchem Recht erwartet…
Mit welchem Recht erwartet Selenski eigentlich, daß "Europa" ihm überhaupt etwas anbietet? Es kann eigentlich nur das mit Mafiamethoden erschlichene (Un-)Recht seiner globalistischen Kriegstreiber sein ...
Und die erwähnten "lautesten Vertreter eines harten Kurses" brauchen auch kein "eigenes politisches Ziel", weil ihre(?) Ziele klar von ihren globalistischen Strippenziehern definiert werden.
Was für gedungene Landesverräter hat man da in der "Schandunion der Willigen" versammelt?
Warum soll Deutschland für…
Warum soll Deutschland für dieses Arschloch etwas tun. Die Ukraine geht uns nichts an.
Vielleicht fragt er sich…
Vielleicht fragt er sich auch solangsam, weshalb sich die Ukraine überhaupt so auf Gedeih und Verderb in Richtung Shithole-Europe orientiert hat, anstatt an Russlands Seite zu bleiben.
Aber vermutlich steht sein vergoldetes Klo der späten Erkenntnis im Wege.
Ein angemessenes Geschenk
Diesem Kokser und Kriegstreiber würde ich einen schonen Strick mit langem Knoten anbieten.
@ Winnetou Koslowski, Sie…
@ Winnetou Koslowski,
Sie werden Ihrem "Künstlernamen" mal wiedergerecht:
Mutig aus der Anonymität altes Macho-Gehabe mit wenig Hirn an der Tastatur abarbeitend, wie selbstquälerisch, muß die kriminelle Energie ja irgendwie, irgendwo hin.
Hau, ich habe gesprochen.
Zur Suchtberatung !
Der süchtig abhängige Pokerspieler "Elendski" hat schon wieder alles verspielt !
Er sollte mal sein Glück bei einer psychologischen Suchtberatung suchen ! Fr.von der Leyer kann ihm da sicherlich nicht weiterhelfen ,diese hängt selbst an Marionettenfäden ,bzw.an der Leine ,nach dem Spritzen zu teuer wurden !
Nichts ist nichts
Ich würde das Nichts ab sofort auf Null reduzieren. Null Geld, null Rentenzahlungen für deren Bevölkerung, null Waffen, null Munition, null sonstige Unterstützung. Das ist ja eh alles nichts, dann kann man es auch problemlos streichen. Die Ukraine und ihr hirnverbrannter Krieg geht uns sowieso nichts an. Unter dem Strich wird das ein sattes Minusgeschäft. Deshalb: Schluss mit Nichts.
Uschi und der Psycho…
Uschi und der Psycho Kampfzwerg haben so viel Dreck am Stecken das bei einer Verurteilung noch die Kindeskinder die Haftstrafen abzitzen müssten. Das sind die zwei korruptesten Menschen zur Zeit auf diesem Planeten.
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