Machtwechsel in Ungarn

Péter Magyar verspricht Ermittlungen – junge Wähler führten ihn zum Sieg

Ungarn steht vor einem historischen politischen Umbruch. Nach sechzehn Jahren verliert Viktor Orbán die Macht, und der pro-brüsseler Oppositionsführer Péter Magyar steuert auf einen deutlichen Wahlsieg zu.

Machtwechsel in Ungarn: Péter Magyar verdrängt Viktor Orbán und steuert das Land auf Brüssel und NATO zu


Ein zentrales Thema seines Auftritts ist die Untersuchung des bisherigen Systems und die Überprüfung von Personen, die mit der vorherigen Regierung verbunden sind – was einige Kommentatoren als Vorbereitung auf Rache bezeichnen.

Magyar will Orbáns Regierung überprüfen, Kommentatoren sprechen auch von Rache

Magyar kündigte an, die Funktionsweise des Staates in den vergangenen Jahren gründlich zu prüfen. Im Fokus stehen dabei insbesondere öffentliche Aufträge, der Umgang mit öffentlichen Geldern sowie Verbindungen zwischen Politik und Wirtschaft.

Er betonte, dass „niemand über dem Gesetz steht“ und mögliche Verfehlungen im Rahmen des Rechtssystems behandelt werden müssten. Ziel sei es, das Vertrauen in die staatlichen Institutionen wiederherzustellen.

Aufrufe zur Rechenschaft

Während eines öffentlichen Auftritts in Budapest war eine starke Stimmung unter den Teilnehmern spürbar. Aus der Menge waren wiederholt Rufe nach einer Bestrafung der Vertreter der bisherigen Macht zu hören.

Magyar sprach von der Notwendigkeit, Verantwortung einzufordern, ließ konkrete Schritte jedoch der Justiz, in der er personelle Veränderungen vornehmen will, überlassen. Seine Worte wurden von starken Reaktionen des Publikums begleitet, das rief: „Sperrt sie ein, sperrt sie ein“ (Anm. d. Red.: Aufrufe zur Inhaftierung von Vertretern der vorherigen Regierung).

Junge, links orientierte Menschen entschieden die Wahl

Péter Magyar dankte den jungen Menschen für ihre Stimmen und ihr Vertrauen. Gerade sie spielten nach Einschätzung vieler Beobachter eine entscheidende Rolle für seinen Erfolg, wie The Guardian berichtet.

Bei der öffentlichen Versammlung waren geballte Fäuste vieler junger Menschen zu sehen, die sich klar zu einer linken Bewegung bekennen. Es ist offensichtlich, dass Magyar die Wahl durch starke mediale Unterstützung und eine neue Generation junger Menschen gewonnen hat, die durch Schulen geprägt wurden, die von liberal-linken Strömungen aus der Europäischen Union beeinflusst sind.

Einschränkung von Soros-nahen Universitäten offenbar nicht ausreichend

Das Wahlergebnis zeigt auch einen breiteren gesellschaftlichen Wandel. Eine jüngere Generation, die in einem anderen Informations- und Bildungsumfeld aufwächst, bringt andere politische Präferenzen mit.

Obwohl Viktor Orbán in der Vergangenheit Einrichtungen in Ungarn, die mit George Soros verbunden sind, deutlich eingeschränkt hat, zeigt sich, dass es ihm nicht gelungen ist, das Bildungssystem vollständig vom Einfluss linker Ideologien freizuhalten.

Ungarn schlägt einen pro-brüsseler politischen Kurs ein

Der politische Wandel in Ungarn hat Auswirkungen auf ganz Europa. Die neue Führung des Landes könnte die Beziehungen zur Europäischen Union neu bewerten und ein neues Kapitel der Zusammenarbeit eröffnen, wie The Wall Street Journal berichtet.

Péter Magyar kündigt eine Reise nach Brüssel an, wo er die blockierten Gelder „abholen“ will, schreibt Euronews. Die Europäische Kommission hält Ungarn seit längerem Mittel zurück, unter anderem wegen der Politik der Regierung von Viktor Orbán, die etwa in Fragen der Migration und Außenpolitik im Widerspruch zu den Positionen der Europäischen Kommission stand.

Zudem will Magyar weitere Gespräche mit Vertretern der Europäischen Volkspartei führen, die im Gegensatz zu „Patriots for Europe“ (Patrioten für Europa) steht. Auch Fidesz war Teil der Europäischen Volkspartei, verließ diese jedoch im Jahr zweitausendeinundzwanzig beziehungsweise wurde aufgrund von Konflikten mit Brüssel herausgedrängt.

Péter Magyar vertritt in der NATO-Frage eine klar prowestliche Position. Er betont, dass Ungarn ein fester Bestandteil des Bündnisses bleiben müsse und dass die Mitgliedschaft in der NATO zentral für die Sicherheit des Landes sei. Im Gegensatz zur Politik Viktor Orbáns will er nicht zwischen Ost und West lavieren, sondern setzt auf eine stärkere Orientierung an den USA und den Partnern innerhalb der NATO.

Die Kombination aus engerer Zusammenarbeit mit Brüssel und einer festen Verankerung in der NATO deutet zugleich auf einen grundlegenden Wandel in der Energiepolitik hin. Ungarn ist derzeit stark abhängig von russischen Rohstoffen, insbesondere Gas und Öl. Eine konsequent prowestliche Ausrichtung könnte daher eine deutliche Einschränkung dieser Lieferungen bedeuten, was erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen hätte und die Frage aufwirft, wodurch und zu welchem Preis diese Ressourcen ersetzt werden sollen.

Ungarn gibt seine nationale Souveränitätspolitik auf

Ungarn tritt in eine neue Phase ein. Die Aufarbeitung der Vergangenheit, das Aufkommen einer neuen Generation und mögliche geopolitische Veränderungen könnten die zukünftige Ausrichtung des Landes maßgeblich prägen. Eines ist jedoch sicher: Die nationale Politik Ungarns, wie sie Viktor Orbán geprägt und geführt hat, endet – und wird durch eine stärker auf Brüssel ausgerichtete Politik ersetzt. Die Wahlergebnisse zeigen deutlich, welche Macht und welchen Einfluss Medien sowie ein politisch und ideologisch geprägtes Bildungssystem haben.

Sven von Storch

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Comments

Nach 16 Jahren sollte schon ein Machtwechsel stattfinden! Herr Orban, Herr Kohl oder Frau Merkel mit ihren ewigen Amtszeiten hatten auch alle "Dreck am Stecken". Die liberale Demokratie muß anders gestärkt werden! Für mich sollten im Bundestag nur die Besten ihres Faches sitzen und nicht irgendwelche links, rotgrün versifften Ideologen aus Altparteien. Ein Staat braucht keine dummen Weltuntergangsspinner!

 

das wars... jetzt sind wir eu-todgeweihte... die politidioten haben frei bahn zum politverbrechen und mehr... wandere aus solange du noch deine schuhe mitnehmen darfst... 

 Der neue (drogensüchtige und alkoholkranke) Premier Ungarns

Der neue Premier Ungarns Peter Magyar steht bereit.

Wer ist dieser Peter?

Im Juni 2024 feierte Péter Magyar betrunken im Budapester Nobel-Nachtclub Ötkert, tanzte wild mit minderjährigen Frauen, fiel hin, rollte am Boden und kroch herum – Videos zeigen ihn deutlich angetrunken.

Er nahm einem Gast, der ihn filmte, das Handy weg, wurde von der Security im Würgegriff hinausgeworfen und warf das Telefon später in die Donau.

Bei diesem Vorfall, war er dermaßen bedient, dass er sich sogar in die Hose schiss...und er wurde dabei gefilmt.

Er selbst bezeichnete den Stuhl in und auf seiner Hose als "Schatten".

Nur sechs Wochen später, im August 2024, ging er nach einer Tisza-Party mit seiner Ex-Freundin Evelin Vogel gegen fünf Uhr morgens in eine Wohnung, wo eine Hausparty mit Alkohol und weißem Pulver (Kokain-Verdacht) auf dem Tisch lief.

Magyar bestreitet jeden Drogenkonsum, hatte dort aber konsensuellen Sex mit seiner Ex.

Im Februar 2026 tauchte auf einer Website ein Überwachungsfoto der unordentlichen Wohnung auf, woraufhin er die ganze Sache als „russische Honey-Trap-Erpressung“ durch Orbán-nahe Kreise und Geheimdienste bezeichnete.

Diesen saublöden 2/3 der Ungarn gönne ich es, wenn sie nun die Folgen ihrer Blödheit serviert bekommen:

Sie haben sich nun für die Flutung ihres Landes mit Arabern, Afghanen und Negern sowie dem Abschneiden von billiger Energie entschieden, einhergehend mit einer Verarmung, wie sie Ungarn seit Jahrzehnten nicht gekannt hat!!

Und dem finanziellen Ausbluten der Volkes durch die Füllung der Kriegskasse von Selenskij, inklusive der Finanzierung von Selenskijs Frau und seinen Freunden sowie der Zustimmung, die Ukraine in die EU aufzunehmen!!

So etwas Blödes, das unübersehbare Bessere gegen das Schlechtere einzutauschen, habe ich noch nicht erlebt.

Orban war charakterlich zwar kein Engel, denn er wollte von den Russen immer deren billiges Öl und Gas, ist ihnen aber immer wieder in den Rücken gefallen, in dem er fast allen Sanktionen gegen Russland zugestimmt hat.

Aber als Präsident hat er sich kompromisslos für das Wohl von Ungarn eingesetzt, da können sich die Ungarn nicht beklagen!

Die neue Regierung wird ihnen all das nehmen, was sie durch Orban gewonnen hatten.

Jetzt können sie den Gürtel schon mal enger schnallen und sich auf ihr neues "Stadtbild" und Messermörder freuen, diese Idioten!!

Daß die Ungarn nach 16 Jahren einen Machtwechsel wollen, kann ich verstehen, man denke nur an die "ewigen Kanzler" Kohl und Merkel und ihre Leichen im Keller. Was die Ungarn aber bestimmt nicht wollen ist eine völlig andere Politik, gerade die Wirtschafts- und Energiepolitik von Orbán war ja sehr erfolgreich.

Und ich glaube auch nicht, daß "junge, links orientierte Menschen" die Wahl entschieden haben. So viele gibt es davon nämlich gar nicht!

Ich merke das auch bei jüngeren Mitarbeitern in meinem Umfeld: Lehren aus dem Ende der DDR haben die nicht gezogen. Keine Ahnung wer denen verklickert hat, dass es diesmal aber mit dem Sozialismus klappt. Diese jungen Bildungsverweigerer werden schmerzhaft selbst lernen müssen, dass der Sozialismus nicht funktioniert.

Die junge Generation, also weite Teile der jungen Generation, begreifen auch nicht, dass SIE in einem bevorstehenden Krieg auf dem Schlachtfeld verrecken werden. Wahrscheinlich postet Generation "Smartphone" dann bei Tiktok die eigenen Verletzungen und Amputationen.

Was Ungarn betrifft .... da stelle ich einmal fest, dass auf Grund dieses Wahlergebnis die EU jetzt nur noch schneller verschwinden wird. Orban war noch ein Bremser dieser selbstruinösen EU-Politik. Jetzt wird der Damm brechen und damit der Zusammenbruch nur noch schneller gehen. Hortet keinen Euro, das lohnt sich nicht mehr. Der Euro ist ja jetzt schon wertloses Papier.

Ich bedauere den Wahlausgang sehr. Bin mal gespannt, wie lange Viktor Orban sich seiner Freiheit erfreuen kann. Es ist ja bei den linken Usus, sogenannte Ermittlungen, ähem Säuberungen durchzuführen. Herr Lula hat es in Brasilien mit Herrn bolsonaro vorexerziert. Mit linken meine ich die EU und fvdl. 

Aus meiner Sicht werden die Ungarn ihre Wahl noch bitter bereuen. Lernen durch Schmerzen lautet das Programm. 

"Péter Magyar dankte den jungen Menschen für ihre Stimmen und ihr Vertrauen. Gerade sie spielten nach Einschätzung vieler Beobachter eine entscheidende Rolle für seinen Erfolg, wie The Guardian berichtet."

Und ich dachte es waren die Abermillionen Steuergelder die illegal aus der EU in´s Land und seine Partei geschleust wurden. Da muß ich mich wohl geirrt haben.

"Obwohl Viktor Orbán in der Vergangenheit Einrichtungen in Ungarn, die mit George Soros verbunden sind, deutlich eingeschränkt hat, zeigt sich, dass es ihm nicht gelungen ist, das Bildungssystem vollständig vom Einfluss linker Ideologien freizuhalten."

Die DDR hat es vorgemacht und es hat immer gut funktioniert. Greif dir ihre Kinder und mit ihnen die Macht.

"Er betonte, dass „niemand über dem Gesetz steht“"

Hatten wir diesen Satz nicht exakt so als er gegen Trump benutzt wurde. Und nun hat er ihnen Hochverrat nachgewiesen. Boah, Wenn das eine Wiederholung wird, dann freue ich mich darfauf!

 

Aber... Schade für Europa. Einer der letzten Männer mit Ar.. in der Hose ist nun weg. Er war für mich immer ein leuchtendes Beispiel souveräner Politik im Sinne seines Volkes. Wenn ich auf Europa schaute war er der einzige auf den es sich zu schauen lohnte. Alle anderen interessieren mich nicht mehr.

Wenn jetzt keiner mehr widerspricht haben die Idio... vom Tiefstaat bald ihren dritten Weltkrieg gegen Rußland.

Weltweit zu sehen:
Die eine Generation baut auf, die nächste Generation macht alles kaputt. Insbesondere in Zeiten, in denen das Schulsystem von anderen Dummen gekapert wurde.
Die jungen Dummen... sie werden alles zerstören in ihrem indoktrinierten Weichgeschwu___tel!

Johannes Friedrich

14.04.2026 | 16:05

Nun kommt es wohl auch in Ungarn zu Zuständen wie in Polen, wo seit Tusks Machtantritt die PiS und deren Anhänger verfolgt werden, mit Methoden, daß von Rechtsstaatlichkeit nicht mehr die Rede sein kann.

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