Moskau kündigt systematische Schläge gegen Kiew an – Ausländer sollen ukrainische Hauptstadt verlassen

Lawrow informiert Rubio über neue russische Angriffsstrategie

Die Spannungen im Ukrainekrieg erreichen eine neue Eskalationsstufe. Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat seinen amerikanischen Amtskollegen Marco Rubio offiziell darüber informiert, dass Russland mit systematischen Angriffen auf militärische Ziele und Entscheidungszentren in Kiew begonnen habe.

Lawrow informiert Rubio über neue russische Angriffsstrategie – Ausländer sollen ukrainische Hauptstadt verlassen


Gleichzeitig empfiehlt Moskau ausländischen Diplomaten und Zivilisten, die ukrainische Hauptstadt möglichst schnell zu verlassen.

Die russische Regierung begründet die neuen Angriffe mit fortgesetzten ukrainischen Attacken auf russisches Territorium und zivile Infrastruktur. Besonders ein Angriff auf eine Bildungseinrichtung im ostukrainischen Starobelsk soll laut Moskau „die letzte Grenze überschritten“ haben.

Lawrow informiert Washington über neue Angriffe

Wie das russische Außenministerium mitteilte, fand am Montag ein Telefongespräch zwischen Sergej Lawrow und US-Außenminister Marco Rubio statt.

Dabei habe Lawrow die amerikanische Seite offiziell darüber informiert, dass die russischen Streitkräfte auf Anweisung von Präsident Wladimir Putin eine Serie „systematischer und kontinuierlicher Angriffe“ auf militärische Ziele in Kiew begonnen hätten.

Nach russischen Angaben richten sich die Angriffe gegen militärische Infrastruktur, Entscheidungszentren, Kommandoeinrichtungen sowie Einrichtungen des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes. Außerdem sollen Standorte getroffen werden, die zur Entwicklung, Produktion, Programmierung und Vorbereitung von Drohneneinsätzen genutzt werden.

Besonders betonte Moskau dabei die angebliche Beteiligung westlicher Spezialisten. Das russische Außenministerium erklärte, NATO-Fachkräfte würden die Ukraine bei technischer Unterstützung, Aufklärung sowie der Lieferung von Komponenten für Drohnensysteme unterstützen.

Russland warnt Ausländer vor Aufenthalt in Kiew

Parallel zu den Ankündigungen sprach das russische Außenministerium eine ungewöhnlich deutliche Warnung aus.

Ausländische Staatsbürger – darunter Diplomaten sowie Mitarbeiter internationaler Organisationen – sollten Kiew „so schnell wie möglich“ verlassen. Gleichzeitig wurden Einwohner der ukrainischen Hauptstadt aufgefordert, sich von militärischer und administrativer Infrastruktur fernzuhalten.

Da sich entsprechende Einrichtungen „über das gesamte Stadtgebiet von Kiew“ verteilten, könne die Gefahr weiterer Angriffe erheblich steigen, erklärte das Ministerium weiter.

Die Warnung erinnert Beobachter an ähnliche russische Erklärungen vor früheren großangelegten Angriffswellen gegen ukrainische Städte.

Angriff auf Starobelsk als „letzte Grenze“

Moskau begründet die neue Angriffsstrategie vor allem mit einem ukrainischen Angriff auf Starobelsk in der Lugansker Volksrepublik.

Nach russischen Angaben wurden in der Nacht vom 22. auf den 23. Mai ein Gebäude der Lugansker Staatlichen Pädagogischen Universität sowie ein Studentenwohnheim getroffen. Russland spricht von einem „blutigen Angriff“ auf zivile Ziele und wirft der ukrainischen Führung schwere Verstöße gegen internationales humanitäres Recht vor.

Das russische Außenministerium erklärte wörtlich:

„Der Angriff auf Starobelsk war die letzte Grenze.“

Moskau bezeichnete die ukrainische Führung erneut als „terroristisches Regime“ und warf ihr gezielte Angriffe auf Zivilisten vor.

Unabhängige internationale Bestätigungen der russischen Darstellung lagen zunächst nicht vor.

Neue russische Strategie gegen Drohnenzentren

Auffällig ist vor allem der starke Fokus auf ukrainische Drohnenstrukturen.

Nach russischen Angaben sollen gezielt Einrichtungen angegriffen werden, die für die Entwicklung, Steuerung und Vorbereitung von Drohnenangriffen genutzt werden. Die Bedeutung solcher Systeme hat in den vergangenen Monaten massiv zugenommen.

Die Ukraine greift inzwischen regelmäßig russische Raffinerien, Energieanlagen und militärische Infrastruktur tief im russischen Hinterland an. Russland wiederum reagiert mit immer größeren Raketen- und Drohnenangriffen gegen ukrainische Städte und Infrastruktur.

Damit entwickelt sich der Krieg zunehmend zu einem großflächigen Infrastruktur- und Drohnenkrieg.

Diplomatie bleibt blockiert

Trotz der militärischen Eskalation tauschten sich Lawrow und Rubio auch über diplomatische Themen aus.

Nach Angaben Moskaus ging es unter anderem um mögliche diplomatische Initiativen im Ukrainekrieg, die Lage in der Straße von Hormus sowie die Situation rund um Kuba.

Außerdem bestätigten beide Seiten offenbar ihre Bereitschaft, die Arbeit der diplomatischen Vertretungen zwischen Russland und den USA weiter zu normalisieren.

Gleichzeitig zeigt das Gespräch jedoch erneut, wie festgefahren die Lage im Ukrainekrieg inzwischen ist. Während beide Seiten öffentlich über Diplomatie sprechen, verschärfen sich die militärischen Angriffe nahezu täglich.

Gefahr weiterer Eskalation wächst

Die russischen Ankündigungen fallen in eine Phase zunehmender militärischer Spannungen.

In den vergangenen Tagen hatte die Ukraine ihre Drohnenangriffe auf russische Ölraffinerien und Infrastruktur deutlich ausgeweitet. Russland reagierte darauf bereits mit massiven Luftangriffen auf Kiew und andere ukrainische Städte.

Die nun angekündigten „systematischen Schläge“ gegen militärische und politische Ziele in der ukrainischen Hauptstadt könnten die Eskalation weiter verschärfen.

Internationale Beobachter warnen deshalb zunehmend vor einem langfristigen Abnutzungskrieg mit unkalkulierbaren Folgen für Europa, die Energieversorgung und die globale Sicherheitslage.

Sven von Storch

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Comments

Ist es nicht befremdend und grotesk :

Herr Selenskyj lässt ein ziviles Studentenwohnheim gezielt angreifen - und tötet mindestens 18 Studenten im Schlaf...

...und warnt anschließend sehr eindringlich vor erwartbaren Gegenangriffen der Russen :

https://www.mdr.de/nachrichten/welt/osteuropa/politik/ukraine-krieg-putin-vergeltung-drohnen-angriff-luhansk-russland-100.html

"Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet nach den jüngsten Angriffen Kiews auf russische Ziele einen Vergeltungsschlag Moskaus mit der besonders gefürchteten neuen Oreschnik-Mittelstreckenrakete. "Unsere Nachrichtendienste haben Berichte über eingegangene Daten erhalten, einschließlich von amerikanischen und europäischen Partnern, wonach Russland einen Schlag mit der Oreschnik-Rakete vorbereitet", teilte Selenskyj in den sozialen Netzwerken mit. Die Hauptstadt Kiew ist demnach auch in Gefahr.

Selenskyj warnte vor einem möglichen kombinierten russischen Angriff mit verschiedenen Waffentypen. "Es ist wichtig, ab heute Abend verantwortungsvoll auf Luftalarme zu reagieren", appellierte er an seine Landsleute. (Quelle: dpa)"

 

...weitere Worte zu Herrn Selenskyj wären sicherlich nicht sehr "verantwortungsvoll ".

facherfahrener

26.05.2026 | 09:45

könnte die Folge westl-Einmischung - Waffenlieferungen werden. Das erinnert mich auch an den

IIWK wie Adolf dort den Krieg verloren hat. Damals hatte RU mit einer neuen Waffe (Stalinorgel)

die Wende geschafft. Heutige Waffenentwicklung um ein vielfaches an Zerstörung gewonnen.

Der "Wahn" könnte ganz schnell Folgen haben, die man eigentlich nicht will.

Ekkehardt Fritz Beyer

26.05.2026 | 10:24

... „Deutschlands Wirtschaft steckt tief in der Krise, Firmen bauen Stellen ab oder wandern ins Ausland ab – doch ausgerechnet jetzt fordert CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, dass die Menschen länger arbeiten sollen. Statt die Ursachen der Wirtschaftskrise zu bekämpfen, geraten nun offenbar die Arbeitnehmer und Rentner stärker unter Druck.“ ...

Was sich zumindest die noch in ihrem Heimatland verbliebenen indigen Deutschen von ihrem https://schurken.fandom.com/de/wiki/B%C3%B6ser_Friederich zu gefallen zu gelassen haben, weil er von ihnen Solidarität mit der Ukraine verlangt, da Deutschland(?) sonst erneut gegen die Russen verliert???????

Johannes Friedrich

26.05.2026 | 11:19

Das sind die Früchte der westlichen Unterstützung der Ukraine. Hätten sich die anderen Staaten von Anfang an herausgehalten wäre der Spuk schon längst vorbei, es hätte zahlreichen Menschen nicht das Leben gekostet, und die Ukraine wäre vermutlich mit deutlich geringeren Gebietsverlusten davongekommen.


Thomas Röper aus Starobelsk: „Das war kein militärisches Ziel“

 25.05.2026

In dieser aktuellen Sendung berichtet Thomas Röper direkt von seiner Reise nach Starobelsk im Gebiet Lugansk. Dort wurde in der Nacht von Donnerstag auf Freitag eine Berufsschule samt Wohnheim angegriffen. Offiziell starben 21 Kinder und Jugendliche, weitere 46 wurden verletzt.

Davon berichten die Mainstream-Medien nichts, denn Selenskyj ist der "Gute"!

Bericht von Thomas Röper:

https://www.youtube.com/watch?v=-u3wzW51Pec

 

 

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