Der Kurs, der als harmloses künstlerisches Projekt präsentiert wird, arbeitet in Wirklichkeit mit Themen, die untrennbar mit Sexualität, erotisierter Stilisierung und der Welt der Erwachsenen verbunden sind.
„Wir schminken uns, tanzen, performen“
Die Schule selbst bewirbt den Kurs mit den Worten:
„Wir schminken uns, tanzen, machen Lipsync, performen – und feiern Drag als kreativen Ausdruck jenseits von Rollen und Stereotypen.“
Schon diese Formulierung offenbart den Kern des Problems. Drag wird hier nicht als allgemeines Theaterspiel oder als Arbeit mit Fantasie verstanden, sondern als ideologisch belastete Form der Geschlechterstilisierung, deren Ziel es ist, „jenseits von Rollen“ zu gehen. Doch Drag war nie ein neutraler Raum.
Drag als Karikatur der Geschlechter
Drag ist eine Kunstform, die bewusst mit der Überzeichnung geschlechtlicher Merkmale arbeitet. In der Praxis bedeutet das, dass Männer in Drag-Auftritten das weibliche Geschlecht sexualisiert darstellen – mit übertriebenem Make-up, künstlichen Proportionen, provokanten Posen und einem Verhalten, das provozieren soll. Es handelt sich nicht um einen Zufall, sondern um ein grundlegendes Prinzip dieses Stils.
Umgekehrt treten Frauen als stark maskulinisierte Männer auf, oft reduziert auf eine Karikatur von Dominanz, Macht und Grobheit. Diese extremen Stilisierungen sind kein Nebeneffekt, sondern der eigentliche Kern der Drag-Kultur. Und genau dieses Modell wird nun systematisch Kindern angeboten, wie apollo-news.net berichtet.
„Wir hinterfragen Geschlechterrollen“
Der Kurs steht „jedem offen, egal, ob du dich als Junge, Mädchen oder anders fühlst“, und findet regelmäßig jeden Dienstag statt. Der Kursleiter erklärt in der offiziellen Beschreibung: „In entspannter Atmosphäre hinterfragen wir nicht nur Geschlechterrollen, sondern entwickeln auch unsere ganz eigenen Personas.“
Es geht also nicht nur um Tanz oder Theater. Es geht um die bewusste Infragestellung der geschlechtlichen Identität Minderjähriger, die dazu angeleitet werden, alternative „Personas“ zu entwickeln, inspiriert von der Welt des erwachsenen Drag-Performancetums.
Kinder als Auftretende
Laut offizieller Kursbeschreibung sollen die Kinder kurze Auftritte entwickeln, die „Lipsync, Tanz, Gesang, Humor oder Theatertechniken nutzen“ und „gegebenenfalls auf der Bühne auftreten“.
Mit anderen Worten: Kinder werden systematisch dazu angeleitet, stilisierte, häufig sexualisierte Bilder der Erwachsenenwelt nachzuahmen – in einer Phase, in der sich ihre eigene Identität erst formt.
Pädagoge mit Karriere als Drag-Performer
Besondere Aufmerksamkeit verdient auch die Person des Kursleiters. Ein Drag-Performer mit akademischer Ausbildung im Bereich Gender Studies wird auf der Website der Schule so vorgestellt, dass seine „künstlerische Praxis sich an der Schnittstelle von Theater, Genderphilosophie, Pädagogik und audiovisueller Kunst bewegt“.
Auf seinem Instagram-Profil beschreibt sich dieselbe Person als „King, der gerne eine Quing wäre, sich jedoch nach zweiundzwanzig Uhr zweiundzwanzig Minuten in einen Wolf verwandelt“, und über seine Auftritte sagt er, er würde auf der Bühne – sofern keine Gefahr bestehe, hinausgeworfen zu werden – „etwas in Brand setzen“.
Explizite Inhalte und Kinder im Bild
Dasselbe Profil enthält freizügige und teilweise explizite Fotografien, die sexuelle Szenen nachahmen und zur Bewerbung von Drag-Shows dienen. Dennoch gilt dieser Performer als geeigneter Pädagoge für die Arbeit mit Minderjährigen in einer öffentlichen Institution.
In einem der Beiträge bewirbt er die Veranstaltung „Drag Open Stage“ mit dem Slogan „all drags are welcome“. Auf dem Titelbild sind verkleidete Kinder zu sehen, darunter ein kleines Mädchen im Prinzessinnenkostüm mit Flügeln. Ob die Kinder tatsächlich aufgetreten sind, geht aus dem Beitrag nicht hervor. Bereits die Verwendung eines Kinderbildes in diesem Kontext ist jedoch alarmierend.
Jeder, „egal, ob du dich als Junge, Mädchen oder anders fühlst“, dürfe an dem Drag-Kurs, der dienstags von 16:30 bis 18:00 Uhr stattfindet, gegen eine Teilnahmegebühr von 45 Euro pro Halbjahr teilnehmen. „In entspannter Runde hinterfragen wir nicht nur Geschlechterrollen, sondern entwickeln unsere ganz eigenen Personas“, so Kursleiter Noé Théry in der Projektbeschreibung des Kurses.
Wer trägt die Verantwortung
Das gesamte Projekt wird aus öffentlichen Mitteln finanziert. Der Staat unterstützt damit indirekt ein Konzept, das die Grenzen zwischen Kunst, Ideologie und Sexualisierung verwischt – und dies auf Kosten von Kindern.
Eltern werden vor vollendete Tatsachen gestellt: Jemand anderes hat entschieden, dass es in Ordnung sei, ihren Kindern zu vermitteln, das weibliche Geschlecht könne auf eine sexuelle Karikatur reduziert werden und dass Männlichkeit wie Weiblichkeit lediglich Rollen seien, die man beliebig an- und ablegen könne.
Es geht nicht um Toleranz, sondern um Grenzen
Es geht nicht um Meinungsfreiheit. Es geht nicht um Toleranz. Und schon gar nicht geht es um den Schutz von Kindern. Es geht um die Normalisierung extremer Formen geschlechtlicher Stilisierung, die in Clubs und auf Bühnen für Erwachsene gehören – nicht in Institutionen, die mit Minderjährigen arbeiten.
Eine Gesellschaft, die nicht zwischen Kunst für Erwachsene und der Erziehung von Kindern unterscheiden kann, entwickelt sich nicht weiter. Eine Gesellschaft, die Sexualisierung mit der Sprache der Kreativität tarnt, verliert lediglich die Fähigkeit, ein klares und einfaches Nein zu sagen.


Kommentare
Brot und Spiele für die „nutzlose“ Bevölkerung
Beschäftige die junge dumme Generation mit diesem Müll, dann hat sie auch keine Zeit mehr sich gegen den Staat aufzulehnen!
Zu diesen Ablenkungsmanövern gehören auch das Handy, soziale Netzwerke, Computerspiele und Drogen! Genau das, was WEF Vordenker Yuval Harari als „die Beschäftigung der Nutzlosen“ bezeichnet! Hauptsache die Menschen denken nicht mehr über das kranke System nach, halten politisch die Klappe und fügen sich in das kommende totalitäre System ein!
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