Louise Perry:

Die Frau, die die sexuelle Revolution überwand, wird Christin

Die bekannte britische Autorin Louise Perry, einst überzeugte Feministin, hat öffentlich ihren Weg zum Christentum bekannt. Ihre Bekehrung zeigt, dass der moderne Säkularismus keine Antworten mehr auf die moralischen Verwüstungen der Gegenwart bietet.

Bild: LifeSiteNews

Die Nachricht schlug ein wie ein Blitz: Louise Perry, Autorin des gefeierten Buches The Case Against the Sexual Revolution, hat sich zum christlichen Glauben bekehrt. In einem Gespräch mit dem Macdonald-Laurier Institute erklärte sie, dass sie inzwischen überzeugt sei, dass das Christentum »soziologisch wahr« sei – seine Moral führe zu einem besseren Leben für Einzelne, Kinder und Gesellschaften. Wie LifeSiteNews berichtet, erkannte Perry: »Christliche Gesellschaften neigen dazu, zu gedeihen, und das Befolgen christlicher Gebote ist für das Wohl des Menschen richtig.«

Von der Feministin zur Realistin

Noch vor wenigen Jahren bezeichnete sich Perry als Agnostikerin, die zwar »kulturell christlich«, aber nicht religiös sei. Ihr Umdenken begann, als sie in einem Vergewaltigungshilfezentrum arbeitete – dort sah sie täglich die zerstörerischen Folgen der sexuellen Befreiungsideologie, die Frauen angeblich befreien, in Wahrheit aber erniedrigen sollte.

Diese Erfahrung veränderte ihre Sicht grundlegend: Pornographie, Promiskuität und sogenannte »sexuelle Selbstbestimmung« seien keine Zeichen von Freiheit, sondern von innerer Entfremdung. In ihrem Buch beschreibt Perry die neuen Sexualnormen als besonders schädlich für Frauen – eine Erkenntnis, die sie der Realität verdankt, nicht der Theorie.

Die Wiederentdeckung des Christentums

Perry begann, die sozialen Früchte christlicher Moral zu studieren: Monogamie, Familie, Treue, Verantwortung. Ihre Schlussfolgerung: Das Christentum ist nicht nur spirituell, sondern zivilisatorisch überlegen. »Wenn das Christentum übernatürlich wahr wäre«, so Perry, »dann müsste es auch soziologisch wahr sein – und genau das beobachten wir.«

Sie erkannte, dass die moderne Gesellschaft an der Auflösung dieser Prinzipien zerbricht. Ihre Kapitelüberschriften sprechen Bände: Sex muss ernst genommen werden, Männer und Frauen sind verschieden, Ehe ist gut. Perry wagt damit die Rückkehr zum gesunden Menschenverstand – ein Akt der Rebellion im Zeitalter des moralischen Relativismus.

Christentum als kulturelle Gegenrevolution

Inzwischen bekennt sich Perry offen zum protestantischen Glauben, äußert aber zugleich Sympathie für den katholischen Anspruch einer verbindlichen Lehrautorität. »Manchmal denke ich, die Katholiken haben recht: Die Bibel allein zu interpretieren, ist keine gute Idee – man sieht ständig, wie selbst Geistliche die Schrift missbrauchen, um politische Moden zu rechtfertigen.«

Perrys Bekehrung ist mehr als eine persönliche Geschichte – sie ist ein Zeichen der Zeiten. Eine Frau, die mitten aus der säkularen Elite kommt, erkennt: Die Befreiung der sexuellen Revolution war eine Täuschung. Der wahre Weg zur Würde und Freiheit führt nicht durch Selbstverwirklichung, sondern durch Wahrheit und Gnade.

In einer Welt, die Gott vergessen hat, spricht Louise Perry aus, was viele spüren: Nur der Glaube kann heilen, was die Moderne zerstört hat.
 

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.