Einen Tag lang besetzten mitten in Berlin selbsternannte Umweltaktivisten von der Gruppe »Extinction Rebellion« den Potsdamer Platz, um für einen radikaleren Klimaschutz zu demonstrieren. Am Ende hinterließen sie Massen an Müll an, darunter jede Menge Plastik, wie die Tageszeitung »BZ« berichtet.
Man hinterließ nicht nur Transparente und Banner mit seinen Losungen, sondern Plastikfolien, Aufbauten und anderer Unrat, die einen ganzen Container der Berliner Stadtreinigung (BSR) füllten. 11,5 Kubikmeter Müll wurden eingesammelt. Neben allerlei Verpackungsabfälle blieben auch vielfach Schlafsäcke, Matratzen und Stühle liegen.
BSR-Sprecher Sebastian Harnisch erklärte gegenüber der »BZ«, dass es schwierig sei einen Vergleich des Müllaufkommens dieser außergewöhnlichen Protestaktion mit konventionellen Demonstrationen zu ziehen, aber im Verhältnis zur Straßenfläche, die für die Aktion in Anspruch genommen wurde, das Abfallaufkommen recht hoch gewesen sei.
»Extinction Rebellion« zeigt Doppelmoral beim Thema Umweltschutz
Klima-Protest in Berlin sorgt für Müllberge
Selbsternannte Umweltaktivisten fordern gerne, dass andere ihre Lebensführung ändern, aber selber ist man alles andere als vorbildlich. Nach der Besetzung des Potsdamer Platzes in Berlin durch die Gruppe »Extinction Rebellion« mussten Berge von Müll eingesammelt werden.
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