Der Deutsche Bank droht mitten in den Verhandlungen über einen Milliardenvergleich aufgrund Hypotheken-Deals weiteres Ungemach. Die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC kündigt eine weitere Millionenstrafe an. Aufgrund Regelverstößen im Zusammenhang mit der Aktienanalyse habe die Bank laut SEC ein Bußgeld von 9,5 Millionen Dollar (8,6 Millionen Euro) akzeptiert.
Wie es heißt soll, das größte deutsche Geldinstitut vertrauliche Marktinformationen nicht ausreichend geschützt und Aktien zum Kauf empfohlen haben, obwohl der zuständige Analyst davon abgeraten habe. Ferner hätte es das Geldhaus verfehlt, im Rahmen der Ermittlungen von der SEC angeforderte Unterlagen bereitzustellen.
Im August erst hatte die amerikanische Finanzaufsicht Finra eine Strafe in Höhe von 12,5 Millionen Dollar wegen unerlaubter Verbreitung vertraulicher Marktinformationen gegen die Deutsche Bank verhängt.
Hier wurden dem Frankfurter Institut ebenso eine mangelnde Kontrolle über sensible Daten vorgeworfen, die im Rahmen der hausinternen Kommunikation ausgetauscht worden sein sollen.
Die Deutsche Bank steht vor Verhandlungen mit der US-Regierung um einen Vergleich wegen dubioser Hypothekengeschäfte aus der Zeit vor der Finanzkrise. Das amerikanische Justizministerium in Washington taxierte seine erste Forderung auf über 14 Milliarden Dollar.
In einem kann die Deutsche Bank am US-Markt Erfolg vermelden. In den vergangenen Tagen gelang es vorrangige unbesicherte Anleihen im Volumen von 4,5 Milliarden Dollar zu verkaufen. Eingeplant waren eigentlich nur drei Milliarden, aber trotz negativer Schlagzeilen war die Nachfrage stärker als erwartet.
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US-Börsenaufsicht ahndet neuerliche Regelverstöße
Deutsche Bank kassiert nächste Millionenstrafe
Die Deutsche Bank muß in den USA eine weitere Strafe zahlen, weil vertrauliche Informationen von Analysten widerrechtlich bekannt werden konnten. Die US-Börsenaufsicht SEC verhängte deshalb eine Strafe von 9,5 Millionen US-Dollar.
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