Im Abgasskandal soll sich der Volkswagen-Konzern mit den USA zur Zahlung von Bußgeldern und Strafen in einer Höhe von rund 4,3 Milliarden Dollar (vier Milliarden Euro) geeinigt haben, wie der Wolfsburger Konzern am Dienstagabend bekannt gab.
Das sei aus Gesprächen mit dem US-Justizministerium und der US-Zollbehörde hervorgegangen und mündete in einem entsprechend vorliegenden »konkreten Vergleichsentwurf mit den genannten US-Behörden«.
In dem Vergleichsentwurf steht ein Schuldanerkenntnis in Bezug auf bestimmte US-Strafvorschriften. Darüber hinaus wird neben der Strafzahlung die Bestellung einer unabhängigen Aufsichtsperson für die nächsten drei Jahre festgehalten.
Dem Vergleich haben jetzt noch Vorstand und Aufsichtsrat des Wolfsburger Automobilkonzerns und weitere Organe von VW zuzustimmen. Man werde sich am Mittwoch mit der Angelegenheit befassen. Auch die zuständigen US-Gerichte müssen noch zustimmen.
Trotzdem blieb die Vorzugsaktie des VW-Konzerns am Dienstag im späten Handel kaum verändert bei rund 147 Euro. Das Wertpapier legte jedoch noch in den vergangenen Tagen deutlich zu, nachdem Anleger auf eine Einigung noch vor der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Donald Trump spekulierten.
Volkswagen gab im September 2015 auf Druck der US-Behörden zu, weltweit in elf Millionen Dieselautos verschiedener Marken eine illegale Software zur vermeintlichen Reduzierung von Abgaswerten eingebaut zu haben.
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Milliardenschwere Einigung mit US-Behörden im Abgasskandal
Volkswagen akzeptiert Strafzahlung über vier Milliarden Euro
Volkswagen hat offenbar eine Einigung mit den US-Behörden erzielt und zahlt den USA im Abgasskandal eine Strafe von 4,3 Milliarden Dollar (4 Milliarden Euro). Ferner wird dort auf drei Jahre eine unabhängige Aufsichtsperson bestellt.
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