Der umstrittene Grünen-Politiker Volker Beck wird dem nächsten Bundestag nicht mehr angehören. Der 55-jährige unterlag bei einer Kandidatur auf dem Landesparteitag seiner Partei in Oberhausen und wurde dementsprechend nicht mehr für die Kandidatenliste nominiert.
Auf einem der letzten aussichtsreichen Plätze, dem Platz 12, erhielt er bei einer Stichwahl mit 66 Stimmen eine vernichtende Niederlage gegenüber dem Agrarexperten der Bundestagsfraktion Friedrich Ostendorff, der 188 Stimmen bekam. Daraufhin trat Beck für keinen weiteren Listenplatz mehr an.
Der langjährige Kölner Abgeordnete geriet bereits vor der Bundestagswahl 2013 im Zuge der Pädophilie-Affäre bei den Grünen in die Kritik. Anfang März 2016 wurde er in Berlin mit 0,6 Gramm einer verdächtigen Substanz erwischt, bei der es sich um die Droge Crystal Meth gehandelt haben soll.
Der seit 1994 im Bundestag sitzende Beck gab darauf sein Amt als innenpolitischer Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion ab. Im April wurde das gegen den Abgeordneten eingeleitete Ermittlungsverfahren »wegen geringer Schuld« und gegen Zahlung eine Geldbuße von 7000 Euro wieder eingestellt.
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Grüne stellen langjährigen MdB nach Skandalen nicht mehr auf
Und tschüß, Volker Beck!
Volker Beck unterlag auf dem Grünen-Parteitag bei seiner Wiederkandidatur für einen Bundestags-Listenplatz mit 66 gegen 188 Stimmen. Damit darf er nach 23 Jahren und einigen Schlagzeilen aus dem Bundestag Abschied nehmen.
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