Die Umstellung auf den deutschen Straßen von Verbrennungsmotoren auf Elektroantrieb geht der Bundesregierung nicht schnell genug. Die Nachfrage bei deutschen Autofahrern ist trotz öffentlicher Zuschüsse weiterhin gering. Insbesondere der gerne beim Lieferverkehr genutzte Dieselmotor ist den Regierenden ein Dorn im Auge, bei ihren Vorstellungen zur Verbesserung der Luftqualität.
Die neue Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) will jetzt den Zuschuss für Elektro-Lieferwagen von derzeit 4.000 auf 7.000 Euro erhöhen. »Viel bewegen ließe sich im Segment der Kleintransporter, insbesondere beim Lieferverkehr«, erklärte Schulze. Dort könne sich Elektromobilität als erstes durchsetzen, weil die Strecken meist kurz seien und die Autos nachts aufgeladen werden könnten.
Ein Zuschuss von 7.000 Euro für kleine E-Lieferwagen wäre eine Größenordnung, »ab der sich die Flottenumstellung für viele Logistiker und auch Handwerker lohnt«, sagte Schulze. Der Zuschuss wird derzeit je zur Hälfte vom Bund und von den Herstellern gezahlt. Seit der Einführung des Umweltbonus der Bundesregierung wurden lediglich 57.500 Anträge gestellt.
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Öffentlicher Zuschuss soll auf 7.000 Euro pro Fahrzeug steigen
Umweltministerin Schulze will Kaufprämie für E-Lieferwagen erhöhen
Trotz staatlicher Kaufprämien bleibt die Nachfrage nach Fahrzeugen mit Elektroantrieb gering. Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) möchte nun den Zuschuss für E-Lieferwagen von 4.000 auf 7.000 Euro anheben.
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