Steuerrabatte und Importsteuern geplant

Trump will mehr Anreize für inländische Produktion schaffen

Der designierte US-Präsident Donald Trump hat mit dem Unternehmensriesen Apple das Gespräch aufgenommen, damit dieser seine Produktion von Asien zurück in die USA verlagert. Auch für andere Unternehmen sollen entsprechende Anreize entstehen.

Freie Welt

Der künftige US-Präsident Donald Trump will dem entgegen wirken, dass große Unternehmen wie Apple einen großen Teil ihrer Produktion ins Ausland verlagert haben und somit den US-Amerikanern Jobs entzogen wurden.

Jetzt erklärt Trump gegenüber der »New York Times«, wie er nach seinem Wahlsieg von Technologiegrößen wie dem Microsoft-Gründer Bill Gates und Apple-Chef Tim Cook kontaktiert worden sei.

Positiv kann Trump vermelden, dabei etwa auf Cook eingewirkt zu haben, eine Verlagerung eines Teils der iPhone-Produktion weg von Asien ins heimische Amerika schmackhaft zu machen.

Dazu habe er Cook im Gegenzug deutliche steuerliche Entlastungen in Aussicht gestellt. Diesen Vorschlag habe Cook wohlwollend aufgenommen, erklärt der 70-jährige.

Es gehe aber nicht nur um den iPhone-Hersteller, auch andere Unternehmen sollen von seinen Plänen profitieren und damit ihre Produktion wieder verstärkt im Inland ansiedeln. Er plane dazu konkrete Maßnahmen.

Sollten die Steuerrabatte nicht genügend Anreiz bieten, bekräftigte Trump seine Ankündigung, hohe Importsteuern erheben zu wollen, sofern Unternehmen weiterhin in China oder anderen Teilen Asiens produzieren.

Mehr dazu unter finanzen.net

Sven von Storch

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