US-Präsident Donald Trump will am morgigen Dienstag von seinem Vorgänger Barack Obama eingeführte Vorschriften zur Energieproduktion lockern. Dieser plant einen Erlass zu unterzeichnen, der »unnötige Regulierungshindernisse verringert, die den verantwortungsvollen Gebrauch heimischer Energiequellen begrenzen«, erklärte ein Sprecher des Weißen Hauses.
Laut des im Februar neu eingesetzten Leiters der Umweltschutzbehörde EPA, Scott Pruitt, würde es bei dem von Trump vorgesehenen Dekret darum gehen, die gegen fossile Brennstoffe wie Öl, Gas und Kohle gerichtete Politik des früheren Präsidenten umzukehren, mit welcher der Kohlendioxidausstoß um 32 Prozent gesenkt werden sollte.
Pruitt bezweifelt, dass menschliches Handeln in erster Linie für den Klimawandel verantwortlich sei. Der Einfluss menschlicher Aktivitäten auf das Klima sei sehr schwer zu messen, und es gebe »enorme Meinungsunterschiede« über das Ausmaß ihrer Auswirkungen, betonte der EPA-Chef.
Trump bezeichnete bereits im Wahlkampf das 2015 in Paris von fast 200 Ländern geschlossene Klimaschutzabkommen als einen »schlechten Vertrag« und kündigte den Ausstieg der USA an. Durch dieses seien landesweit in Größenordnung Arbeitsplätze im Energiesektor vernichtet worden, vor allem in der Kohle- und Bergbauindustrie.
Mit der Verfügung wolle Trump Arbeitsplätze im Energiesektor zurückbringen, unterstrich Pruitt. Damit erfülle Trump auch eines seiner zentralen Wahlkampfversprechen, damit die Menschen wieder in Beschäftigung kommen.
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Neues Dekret soll Arbeitsplätze zurückbringen
Trump macht Obamas Restriktionen im Energiesektor rückgängig
Mit einem neuen Dekret beabsichtigt US-Präsident Donald Trump ein weiteres Wahlversprechen umzusetzen. Trump will den Klimaschutzplan seines Vorgängers Barack Obama rückgängig machen, der viele Arbeitsplätze gekostet habe.
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