Als eine sofortige Maßnahme gegen illegale Einwanderung aus Lateinamerika kündigte US-Präsident Donald Trump die Entsendung von Soldaten an die Grenze zu Mexiko an. Dies sei ein »großer Schritt« erklärte der Präsident bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus in Washington. »Wir werden unsere Grenze mit unserem Militär bewachen«, ergänzte Trump.
Dabei zeigte sich der 71-jährige erzürnt über einen Konvoi von rund 1.500 Menschen, der wie in den vergangenen fünf Jahren von Zentralamerika aus über Mexiko bis zur Grenze mit den USA gelangen wollten. Viele von ihnen wollen dort Asyl beantragen. Diese Karawane zeige, dass eine Grenzmauer nötig sei, betonte der US-Präsident.
»Wenn sie unsere Grenze erreicht, sind unsere Gesetze so schwach und armselig (…), als ob wir keine Grenze hätten«, sagte Trump. Nötig sei eine Mauer über 700 bis 800 Meilen (1.100 bis 1.300 Kilometer) entlang der Grenze zu Mexiko. Bisher sind nur einige hundert Kilometer entlang der 3200 Kilometer langen Grenze durch Befestigungen gesichert.
Trump fordert seit dem Wahlkampf eine Mauer an der Grenze zu Mexiko. Der US-Kongress bewilligte ihm dafür zuletzt nur 1,6 Milliarden Dollar (1,3 Milliarden Euro). Der Präsident verlangt 25 Milliarden Dollar.
Neue Maßnahme der US-Regierung gegen illegale Einwanderung
Trump lässt Grenze zu Mexiko durch Militär schützen
US-Präsident Donald Trump will Soldaten an die Grenze zu Mexiko schicken, damit diese gegen illegale Einwanderung aus Lateinamerika aktiv werden. Sein Ziel bleibt weiterhin eine durchgehend befestigte Mauer, für die der Kongress noch nicht das nötige Geld bewilligte.
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