US-Präsident Donald Trump fordert von Russland eine Rückgabe der Halbinsel Krim an die Ukraine. »Präsident Trump hat sehr deutlich gemacht, dass er von der russischen Regierung erwartet, dass sie die Gewalt in der Ukraine deeskaliert und die Krim zurückgibt«, sagte Sean Spicer als Pressesprecher des Weißen Hauses.
Erst vor kurzem erklärte Trumps Regierung, sie wolle die wegen der russischen Annexion der Krim-Halbinsel verhängten Sanktionen gegen Moskau aufrecht erhalten. In einem Telefongespräch sicherte Trump dem ukrainischen Staatschef Petro Poroschenko zu, sich für ein Ende des Konflikts in der Ostukraine einzusetzen.
Seit Trumps Amtsantritt im Januar wurde mit Spannung erwartet, inwieweit es mit dem Führungswechsel in der US-Position zum Ukraine-Konflikt Veränderungen geben könne, da Trump mehrfach im Vorfeld ankündigte, sich verstärkt um eine Annäherung der USA an Russland bemühen zu wollen.
Russland besetzte 2014 die bis dahin ukrainische Schwarzmeerhalbinsel Krim und integrierte sie in das eigene Staatsgebiet. Dabei verwies man darauf, dass sie bis 1954 russisches Territorium war. Als Reaktion auf den Krim-Konflikt erließen damals die USA und die EU gegen Russland Sanktionen.
Russland wies unterdessen die Forderungen der USA nach einer Rückgabe der Halbinsel zurück. »Die Krim ist ein Teil Russlands. Alle Aussagen über eine Abtrennung der Krim von Russland sind ein Angriff auf unsere territoriale Integrität«,erklärte in Moskau Parlamentspräsident Wjatscheslaw Wolodin. Ähnlich reagierte das Außenministerium.
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Deutliche Worte aus dem Weißen Haus
Trump fordert von Russland Rückgabe der Krim
Auch unter US-Präsident Trump halten die USA weiter an der Forderung fest, dass Russland die Halbinsel Krim an die Ukraine zurückzugeben habe. Zudem drückte Trump seine Erwartung aus, dass Moskau die Gewalt in der Ostukraine deeskaliere.
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