In Umfragen schlechtester Wert seit Januar erreicht

SPD droht mit Martin Schulz ein Debakel

Der Schulz-Effekt verkehrt sich immer mehr in das Gegenteil. Die SPD rutscht in den neuesten Umfragen wieder auf jene Werte ab, die sie auch schon vor der Nominierung von Martin Schulz hatte. Die Sozialdemokraten liegen nur noch bei 23 Prozent.

Freie Welt

Immer weiter stürzen die Sozialdemokraten in der Wählergunst weiter ab. Die SPD liegt unterdessen wieder bei genau jenen Umfragewerten, die sie vor der Nominierung von Martin Schulz als Kanzlerkandidat Ende Januar dieses Jahres hatte. Wenn der Trend sich fortsetzt, droht bei der Bundestagswahl im September ein Debakel mit dem historisch schlechtesten Wert.

Nach dem neusten Stern-RTL-Wahltrend von Forsa verliert die SPD einen Prozentpunkt zur Vorwoche und fällt auf 23 Prozent. CDU/CSU verbesserten sich hingegen um einen Prozentpunkt auf 39 Prozent. Die Linke gewinnt demnach zwei Prozentpunkte hinzu und liegt bei 10 Prozent. FDP und Grüne kommen jeweils auf 8 Prozent. Die AfD liegt weiter konstant bei sieben Prozent.

Einige kleinere Abweichungen bietet die aktuelle Umfrage vom Umfrageinstitut Allensbach. Hier kommt die Union auf 40 Prozent, die SPD sackt um zwei Punkte auf 24 Prozent ab. Die FDP legt hingegen auf 10,5 Prozent hinzu. Damit hätte Schwarz-Gelb im Bundestag eine klare Mehrheit. Die Linke liegt bei 8,5 Prozent, die Grünen bei 7 Prozent und die AfD bei 6,5 Prozent.

Sven von Storch

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