Nur wenige Stunden nachdem sich SPD, Grüne und Linke auf die erste rot-grün-rote Landesregierung in einem westdeutschen Bundesland geeinigt hatten, geht jener von Bord der dieses federführend inhaltlich ausgehandelt hat. Bremens Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) gab am Montagmittag bekannt, nicht mehr an der Spitze der nächsten Landesregierung stehen zu wollen.
»Es braucht eine personelle Neuaufstellung an der Spitze des Senats, und die muss jetzt erfolgen. Deshalb möchte ich den Weg frei machen und hab mich entschieden, für das Amt des Bürgermeisters nicht erneut zur Verfügung zu stehen«, erklärte der 60-jährige. Völlig offen ist, wer nun seine Nachfolge antritt.
Sieling zog letztlich die Konsequenzen daraus, dass die SPD mit ihm als Spitzenkandidat die Landtagswahl in Bremen vor rund einem Monat deutlich verloren hatte. Nach nochmals acht Prozentpunkten Verlust kamen die seit 1946 ununterbrochen regierenden Sozialdemokraten auf nur noch 24,9 Prozent. Erstmals in der Geschichte der Hansestadt wurde die CDU stärkste Kraft.
„Es braucht eine personelle Neuaufstellung an der Spitze des Senats, und die muss jetzt erfolgen“, sagte Sieling. „Deshalb möchte ich den Weg frei machen und hab mich entschieden, für das Amt des Bürgermeisters nicht erneut zur Verfügung zu stehen.“
„Es braucht eine personelle Neuaufstellung an der Spitze des Senats, und die muss jetzt erfolgen“, sagte Sieling. „Deshalb möchte ich den Weg frei machen und hab mich entschieden, für das Amt des Bürgermeisters nicht erneut zur Verfügung zu stehen.“


Add new comment