Auf Sizilien wurde am Dienstag im Beisein von Italiens Innenminister Matteo Salvini das einstmals größte Auffanglager für Asylbewerber in Europa offiziell geschlossen. In Spitzenzeiten wie im Jahr 2014 hatte die Anlage in der Kleinstadt Mineo mehr als 4.100 Migranten beherbergt.
Salvini begrüßte den Schritt, durch den der Staat »eine ganze Menge Geld« sparen werde und versprach zugleich den rund 400 ehemaligen Angestellten des Auffanglagers neue Arbeitsplätze. Sie würden ihre Zukunft nicht länger auf Einwanderung aufbauen, sagte der Lega- Politike. Künftig solle es keine Riesenlager mehr geben, sondern »kleinere und besser kontrollierte Zentren«.
Das Gelände mit seinen Häuserkomplexen gehörte einst der US-Armee gehört und wurde dann von italienischen Sicherheitskräften bewacht. Bei Amtsantritt von Innenminister Salvini im Juni 2018 lebten dort noch 2.500 Migranten. Die italienische Regierung fährt seit seit dem einen harten Kurs gegen die illegale Massenmigration.
Mineo auf Sizilien geht neuer Zukunft entgegen
Salvini schließt Europas einst größtes Asylbewerber-Lager
In der Kleinstadt Mineo auf Sizilien waren mal tausende Asylbewerber untergebracht. Ein Jahr nach Amtsantritt von Italiens Innenminister Salvini ist das Geschichte. Am Dienstag schloss der Lega-Politiker Europas einstmals größtes Aufnahmelager für Asylsuchende.
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