Bulgariens Präsident Rumen Radew spricht sich für ein Ende der gegen Russland verhängten Sanktionen aus, wie der frühere Luftwaffen-General in einem Interview im bulgarische Staatsfernsehen BTV erklärte. Er wolle sich dafür in seinem Land einsetzen.
»Ich werde liebend gerne sämtliche Maßnahmen zur Aufhebung dieser Sanktionen unterstützen. Zugleich sollte aber klar sein, dass der Präsident alleine solche Maßnahmen nicht initiieren kann«, sagte Radew.
Die Europäische Union erlaube ein Szenario, bei dem ein Mitgliedstaat allein mit der Aufhebung der Sanktionen beginne, betonte dieser. Daher werde früher oder später dies auch geschehen, da das gegenseitige Einführen von Strafmaßnahmen ihm zufolge nur Schaden bringe.
Radew bekräftigtte seine Position, dass die Sanktionen keinen Nutzen bringen, sie eher den Volkswirtschaften von Russland und der Europäischen Union schaden. Man wolle mehr Vertrauen und weniger Konfrontation.
Bulgariens Präsident will Konfrontation zu Russland abbauen
Rumen Radew für Ende der Russland-Sanktionen
Die Sanktionen der EU zu Russland würden mehr schaden als sie nutzen. Daher setzt sich der bulgarische Präsident Rumen Radew für eine Beendigung der gegen Moskau verhängten Strafmaßnahmen ein.
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