Der 65-jährige Republikaner Rick Scott konnte sich bei der Senatswahl im US-Bundesstaat Florida knapp durchsetzen. Bei dem am Sonntag veröffentlichten offiziellen Endergebnis erhielt der scheidende Gouverneur von Florida 50,05 Prozent, sein demokratischer Kontrahent Bill Nelson 49,93 Prozent. In dem engen Rennen um den Senatssitz in Florida war eine dritte Auszählung der Stimmen per Hand angeordnet worden.
Am Sonntagmittag endete eine Frist, bis zu der die Bezirke Zeit hatten, Stimmen per Hand nachzuzählen. Das hat mit den Wahlgesetzen des Bundesstaates zu tun. Weil der Unterschied zwischen Scott und Nelson 0,5 Prozentpunkte unterschritt, ordneten die Behörden in der vergangenen Woche zunächst eine maschinelle Neuauszählung der Stimmen an. Danach belief sich der Abstand auf weniger als 0,25 Prozentpunkte, deswegen mussten einige Stimmen per Hand nachgezählt werden.
Die Republikaner um Präsident Donald Trump hatten bei den Kongresswahlen am 6. November ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus an die Demokraten verloren, im Senat aber verteidigen können. In der letzteren Kammer hatten sie 51 der 100 Sitze auf jeden Fall sicher – und damit so viele Stimmen wie bisher. Mit Scotts Sieg sind es jetzt 52, womit die Mehrheit nunmehr weniger knapp ausfällt. Darüber hinaus steht noch ein Ergebnis aus Mississippi aus. Dort soll es Ende des Monats eine Stichwahl geben.
Trump kann Mehrheit im US-Senat von einen auf zwei Sitze ausbauen
Republikaner Scott setzt sich in Florida durch
Der Republikaner Rick Scott hat die Senatswahl im US-Bundesstaat Florida knapp gewonnen, nachdem eine Neuauszählung erforderlich wurde. Damit kann US-Präsident im Senat künftig auf eine Mehrheit von mehr als nur eine Stimme bauen.
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.


Add new comment