Linker Oberbürgermeister will nach Übergriffen in Frankfurt (Oder) kriminelle Syrer abschieben lassen

René Wilke (Linke)_ Ich warte nicht bis zum ersten Toten

Nach dem gewaltsamen Übergriff von jungen Syrern auf den Frosch-Klub in Frankfurt (Oder) will nun sogar ein Oberbürgermeister der Linkspartei für deren Abschiebung sorgen. »Ich warte nicht bis zum ersten Toten«, betont René Wilke die ernste Problemlage.

Im brandenburgischen Frankfurt (Oder) ist die Verunsicherung immer noch groß, seit am 26. August eine Gruppe von Syrern den Frosch-Klub mit Eisenstangen und Messern überfielen, die Migranten dabei „Allahu akbar – wir stechen euch alle ab« riefen. Dem ging voraus, dass zwei Syrer und ein Gast in Streit gerieten, danach wurden andere Feiernde bedrängt und provoziert.

Nachdem die beiden Syrer den Klub zu verlassen hatten, holten diese rasch Verstärkung herbei. Anschließend ging eine größere Gruppe von Syrern wahllos auf die Klubgäste los. Es wurden Scheiben zerschlagen und Steine geworfen, während Rufe ertönten wie »Wir sind Araber, wir töten euch alle«.

Ein Augenzeuge sagte zu den Vorgängen im Frosch-Klub: »Es waren Kriegsszenen. Wir haben 90er gefeiert und plötzlich befanden wir uns im Kriegsgebiet, nicht mehr in unserer Heimatstadt. Es war gespenstisch, die ‘Allahu akbar’-Rufe, die Aggressivität, die dumpfen Schläge, die Schreie von Menschen«.

Viele seien daraufhin vor der bewaffneten Migrantengruppe weggerannt oder hätten eilig Türen verbarrikadiert. Es gab an dem Abend mehrere leichte Verletzte. »Ein unglaubliches Glück, dass es nicht schlimmer ausgegangen ist«, sagte Dirk Schöbe als Betreiber des Frosch-Klubs.

Selbst ein Stadtoberhaupt der Linkspartei kann sich nicht mehr vor den Problemen verschließen. Frankfurts junger Oberbürgermeister René Wilke (Linke), will jetzt die syrischen Migranten abschieben lassen, die den Frosch-Klub überfallen haben. Wilke erklärte: »Jetzt lasse ich die Ausweisung von 20 polizeibekannten Syrern prüfen. Ich warte nicht bis zum ersten Toten«.

Der Oberbürgermeister will das Ausweisungsrecht zur Gefahrenabwehr anwenden, um die wiederholt straffälligen Syrer abzuschieben. »Wir werden dieses Recht jetzt in Anspruch nehmen und werden die Ausweisung von Intensivstraftätern, also denjenigen die eine Gefahr für unsere Gesellschaft darstellen, einleiten«, betonte Wilke.

»Ich sehe ein generelles Problem, weil man sich vor Augen halten muss: Es handelt sich hier um eine Problemgruppe von zehn bis 15 Jugendlichen, die auch an anderer Stelle schon auffällig geworden ist«, fügte der 34-jährige an, der seit Mai dieses Jahres die Geschicke im Rathaus führt.


Sven von Storch

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