Bundestags-Parteien sorgen sich um Hackerangriffe im Wahlkampf

Oppermann (SPD) will deutsche Cyber-Abwehr verstärken

Nach bisher unbelegten Anschuldigungen, dass Russland mit Hackerangriffen in den US-Wahlkampf eingegriffen habe, fordert nunmehr SPD-Fraktionschef Oppermann die Cyber-Abwehr auch hierzulande im Wahlkampfjahr zu verstärken.

Freie Welt

US-Geheimdienste werfen Russland vor, mit Hackerangriffen gezielt in den US-Wahlkampf zugunsten des Präsidentschaftskandidaten Donald Trump eingegriffen zu haben, ohne dafür aber genauere glaubwürdige Belege zu liefern. Das alarmiert im Bundestagswahljahr zugleich das politische Establishmen in Deutschland.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Oppermann fordert jetzt deswegen eine Verstärkung der Cyber-Abwehr in Deutschland. »Gezielte Propaganda und Hackerangriffe aus dem Ausland werden eine große Herausforderung für den deutschen Wahlkampf sein«, sagte dieser.

Daher müsse Bundesinnenminister Thomas de Maiziére (CDU) IT-Sicherheit und Cyber-Abwehr des ihm unterstellten Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik stärken, erklärt daher der SPD-Politiker.

Zugleich appelliert Oppermann an Twitter und Facebook, durch sogenannte Social Bots, die automatisierte Verbreitung von falschen politischen Botschaften, zu unterbinden. Die Betreiber müssten sicherstellen, dass diese »spätestens nach 24 Stunden gelöscht werden«.

Mehr dazu unter focus.de


Sven von Storch

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