Die neue ÖVP/ FPÖ-Regierung in Österreich konnte ihren ersten Stimmungstest erfolgreich meistern. Bei der Landtagswahl in Niederösterreich verteidigte die konservative ÖVP ihre absolute Mehrheit im Parlament.
Die ÖVP kam bei nur einem Punkt Verlust auf 49,6 Prozent und stellt somit 29 der 56 Abeordneten in der Landeshauptstadt St. Pölten. Die SPÖ verbesserte sich leicht auf 23,9 Prozent. Die freiheitliche FPÖ legte um rund sechs Prozentpunkte zu und kam auf 14,8 Prozent.
Die kürzlich bei der Nationalratswahl aus dem Parlament geflogenen Grünen kamen trotz leichter Verluste mit 6,4 Prozent erneut in den Landtag. Die linksliberalen Neos übersprangen mit 5,15 Prozent erstmals die in Österreich geltende Vier-Prozent-Hürde.
Das Ergebnis gilt als Erfolg für die frühere österreichische Innenministerin Johanna Mikl-Leitner, die zum ersten Mal in ihrer seit einem Jahr ausgeübten Rolle als Ministerpräsidentin antrat.
Bundeskanzler Sebastian Kurz gratulierte »zu diesem sensationellen Wahlsieg, der weit über das Erwartbare hinausgeht«. Dieses zeige, »dass der Weg der Volkspartei mit dem neuen Stil in der Politik und das Miteinander sowie die gemeinsame Arbeit von den Menschen klar honoriert wurde.« Kurz sieht darin auch »viel Rückenwind« für die Bundesregierung.
Niederösterreich mit seinen 1,4 Millionen Wahlberechtigten gilt traditionell als Kernland der ÖVP. Es ist nach Wien das größte Bundesland Österreichs. Die Wahl im Nordosten des Landes war Auftakt zum Superwahl 2018 mit insgesamt vier Landtagswahlen.
Erfolgreicher Stimmungstest für ÖVP/FPÖ-Bundesregierung
ÖVP fährt 49,6 Prozent in Niederösterreich ein
2018 ist in Österreich ein Superwahljahr mit vier Landtagswahlen. Die neue ÖVP/ÖVP-Koalition ließ die erste in Niederösterreich erfolgreich hinter sich. Die ÖVP holte unter Johanna Mikl-Leitner 49,6 Prozent, die FPÖ legte um sechs Punkte auf 14,8 Prozent zu.
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