Nordkorea hat trotz aller interationalen Warnungen erneut eine Interkontinentalrakete getestet. Eine ballistische Rakete flog in einem steilen Winkel rund 1.000 Kilometer weit nach Osten und dann nach 50 Minuten 200 Meilen vor der japanischen Küste ins Meer.
Wäre die Rakete in einem normalen Winkel abgeschossen worden, hätte sie eine Reichweite von 13.000 km gehabt, bestätigten entsprechende Experten. Damit seien potentiell auch US-Gebiete erreichbar.
Nach dem Raketenstart ließ das kommunistische Regime im Staatsfernsehen eine Erklärung verlesen, dass mit der Entwicklung der neuen Langstreckenrakete Hwasong-15 das nordkoreanische Atomprogramm abgeschlossen sei.
Südkorea reagierte mit Militärübungen auf die Provokation des Regimes. Dabei wurden drei eigene Raketen abgeschossen, welche die Entfernung zur Abschussstelle der getesteten Langstreckenrakete in Nordkorea simulierten. Ebenso fordern die USA, Japan und Südkorea eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats.
US-Präsident Donald Trump wurde unmittelbar nach Abschuss der Interkontinentalrakete informiert. Dieser erklärte in einer ersten Stellungnahme: »Wir werden uns darum kümmern«. Der Raketentest ändere nichts an der Nordkorea-Politik der USA.
US-Verteidigungsminister James Mattis sagte, die nordkoreanische Raketentechnologie befinde sich noch in Entwicklung. Das Testobjekt sei aber höher geflogen als bei jedem Test zuvor. Damit könnten die Raketen potentiell die ganze Welt bedrohen.
Schon kurz zuvor ließ die US-Regierung verlauten, dass Experten damit rechnen, dass Nordkorea binnen Tagen erneut eine Rakete testen könne. Von Südkorea wurde eine entsprechende Bewegung auf einer nordkoreanischen Raketenbasis beobachtet. Bereits Mitte September feuerte Nordkorea eine Rakete ab, die über Japan hinweg flog.
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Mit einem neuerlichen Raketentest demonstrierte Nordkorea, dass es auch zu Angriffen auf die USA fähig sei. Das kommunistische Regime verkündete dazu im Staatsfernsehen, das »historisches Ziel« wäre erreicht, eine Atommacht zu werden.
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