US-Justizminister Barr: Keine russische Einmischung beim US-Wahlkampf 2016

Mueller-Bericht entlastet Trump von Vorwürfen

An diesem Donnerstag wird in Washington der Bericht von Sonderermittler Robert Mueller zu einer vermeintlichen Rolle Russlands bei der US-Präsidentenwahl 2016 veröffentlicht. Wie US-Justizminister William Barr vorweg mitteilte, spricht dieser Trump von genannten Vorwürfen frei.

Kurz vor Veröffentlichung des Berichts von Sonderermittler Robert Mueller sieht US-Justizminister William Barr US-Präsident Donald Trump von allen Vorwürfe im Zusammenhang mit einer vermeintlichen Einmischung Russlands zum Nachteil seiner Gegenkandidatin Hillary Clinton bei der Wahl 2016 entlastet.

Demnach hätten die fast zweijährigen Untersuchungen des Sonderermittlers ergeben, dass es keine geheimen Absprachen zwischen Trumps Wahlkampfteam und Vertretern russischer Behörde gegeben habe und auch danach keine Justizbehinderung bei der Untersuchung des Vorgangs stattfand, erklärte Barr am Donnerstag.

Barr bekräftigte damit Schlussfolgerungen, die er bereits im März gezogen hatte, nachdem Mueller ihm schon Bericht übergab. Trump habe »voll mit den Mueller-Ermittlungen kooperiert«, sagte der Minister. Kopien des fast 400-seitigen Berichts gehen nun an den Kongress. Der Report soll auch auf der Internetseite des Justizministeriums veröffentlicht werden.

Trump zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis der Untersuchung. Er habe einen guten Tag, sagte der Republikaner am Donnerstag im Weißen Haus. Es habe keine geheimen Absprachen mit Russland und auch keine Behinderung der Justiz gegeben. »Das Spiel ist vorbei. Keine Absprache. Keine Behinderung«, twitterte er.


Sven von Storch

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