Streit von Libanesen in Bocholter Gaststätte eskalierte

Mob von 300 Migranten attackierte Polizei

In Bocholt eskalierte am Wochenende ein Streit von Libanesen in einer Gaststätte. Die herbeigeholte Polizei stand schließlich einem Mob von 300 Personen gegenüber, der sie sofort agressiv attackierte. Ein Polizist wurde verletzt.

Im westfälischen Bocholt ging am Sonntag um drei Uhr morgens ein Mob von bis zu 300 Personen zumeist ausländischer Herkunft auf Polizisten los, nachdem es im Vorfeld einen Streit in einer Gaststätte gab, zu dem die Einsatzkräfte gerufen wurden.

Als die Polizei dort anrückte, attackierten die Männer sofort die Beamten. Diese mussten zur Verteidigung Pfefferspray und Schlagstöcke einsetzen. Nachdem sich die Auseinandersetzung von zunächst 20 bis 30 Kontrahenten libanesischer Herkunft auf die Straße davor verlagerte, befand sich dort eine Menschenmenge von hunderten Personen.

Die Beamten wurden aus dieser aggressiven Gruppe heraus massiv beleidigt und bedroht. Einzelne Personen riefen dazu auf, die Polizisten anzugreifen. Der Polizei gelang es erst den Platz der rund 70.000 Einwohner zählenden Stadt zu räumen, als Verstärkung aus anderen Dienststellen eintraf.

Es wurden neun Personen festgenommen, darunter auch zwei deutsche Staatsbürger. Einer attackierte die Polizei mit einem in den Nacken geworfenen Bierkrug. Ein Beamter wurde dabei leicht verletzt.


Sven von Storch

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