Bundeskanzlerin Angela Merkel erneuerte knapp zwei Wochen vor der Bundestagswahl in der ARD-Sendung »Wahlarena« ihre Position, dass es im Falle eines Wahlsieges mit ihr garantiert keine Obergrenze für Asylbewerber und Flüchtlinge geben werde.
Damit ging die CDU-Vorsitzende abermals auf Distanz zu der von der CSU regelmäßig erhobenen Forderung, eine solche Obergrenze von 200.000 neu ankommenden Migranten festzuschreiben. CSU-Chef Horst Seehofer erklärte erst jüngst wieder: »Wir sind für die Obergrenze, und die werden wir mit allem Nachdruck vertreten, vor und nach der Wahl.«
Merkel sagte in der vor ihrer Ausstrahlung in Lübeck aufgezeichneten Fernsehsendung auf eine entsprechende Nachfrage hin: »Meine Haltung zu der Obergrenze ist ja bekannt, dass ich sie nicht will. Ich möchte sie nicht. Garantiert. Ich halte sie auch nicht für praktikabel.«
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Forderungen der CSU mit CDU-Kanzlerin nicht zu machen
Merkel schließt weiter jede Obergrenze beim Zuzug aus
Während CSU-Chef Seehofer weiter tönt, man werde sich nach der Wahl für eine Obergrenze bei einreisenden Migranten einsetzen, zeigt Bundeskanzlerin Merkel im Fernsehen erneut ihre Distanz dazu. Es werde mit ihr diese garantiert nicht geben.
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