In Folge des Lkw-Anschlags von Stockholm drängt Schwedens Regierungschef Stefan Löfven jetzt auf eine konsequentere Abschiebepraxis. Wie sich herausstellte, war dem Attentäter nach Behördenangaben 2016 eine Aufenthaltsgenehmigung versagt worden, so dass er das skandinavische Land damals hätte verlassen müssen, doch stattdessen tauchte er unter.
»Das frustriert mich«, klagte der Sozialdemokrat Löfven am Wochenende in Göteborg vor Mitgliedern seiner Partei. Von daher müsse als Lehre aus dem Anschlag ein Nein auch eine Abschiebung zur Folge haben. »Wir müssen die Möglichkeiten verbessern, das durchzusetzen.«
Der Chef der nationalkonservativen Schwedendemokraten, Jimmie Akesson, sagte: »Wenn die Angaben, die wir über die Person bekommen haben, stimmen, dann müssen wir verlangen, dass jemand dafür die Verantwortung übernimmt. Vor allem von der Regierung«.
Bei dem Terroranschlag in einer Einkaufsstraße in der schwedischen Hauptstadt wurden nach letztem Stand vier Menschen getötet und 15 verletzt. Zwei der Toten sind Schweden, jeweils ein Opfer stammt aus Großbritannien und Belgien. Verantwortlich dafür soll ein 39-jähriger Asylbewerber aus Usbekistan sein, der Kontakte zu islamistischen Gruppen hatte.
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Schwedens Ministerpräsident reagiert auf abgelehnten Asylbewerber als Attentäter von Stockholm
Löfven will nach Anschlag konsequenter abschieben
Als Konsequenz aus dem Stockholm-Anschlag spricht sich der sozialdemokratische Ministerpräsident Schwedens, Stefan Löfven, für konsequentere Abschiebungen aus. Der aus Usbekistan stammende Attentäter war ein abgelehnter Asylbewerber.
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