Die SPD bricht in einer ersten Umfrage nach den Forderungen des Juso-Bundesvorsitzenden Kevin Kühnert nach einer Verstaatlichung von Großunternehmen wie BMW und Einschränkungen beim Wohnungsbesitz deutlich ein. Laut der Forsa-Erhebung für RTL und n-tv kommen die Sozialdemokraten nur noch auf 15 Prozent, was zwei Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche sind.
Nur noch Union und Grüne würden momentan mit zusammen 49 Prozent auf eine regierungsfähige Mehrheit als Konstellation zweier Fraktionen kommen. Ebenso verliert die Parteispitze der SPD an Sympathien. Bei der Kanzlerfrage büßen Andrea Nahles und Olaf Scholz jeweils zwei Prozentpunkte ein, nachdem der Vorsitzende des SPD-Jugendverbandes mit seinen sozialistischen Vorschlägen auftrat.
Wenn ein Bundeskanzler in Deutschland direkt gewählt werden würde, entschieden sich demnach 11 Prozent für Nahles und 31 Prozent für die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer. Wäre Scholz SPD-Kandidat, erhielte er 21 und AKK 27 Prozent. Die Mehrheit würde sich bei beiden Alternativen »für keinen von beiden« entscheiden.
Bei einer Neuwahl des Bundestages käme laut Forsa folgende Stimmverteilung zustande: CDU/CSU 29 Prozent, Grüne 20 Prozent, SPD 15 Prozent, AfD 13 Prozent, Linke 9 Prozent und FDP 8 Prozent. Sechs Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden. 23 Prozent aller Wahlberechtigten sind aktuell unentschlossen oder würden nicht wählen.
Nur noch 15 Prozent nach Forderungen des Juso-Chefs nach Verstaatlichungen
Kühnerts Sozialismus-Träume lassen SPD weiter abstürzen
Der Juso-Bundeschef Kevin Kühnert sorgt mit seinem Ruf nach Verstaatlichung von Betrieben für einen weiteren Umfrage-Absturz der SPD. Die Sozialdemokraten fielen nach dessen Griff in die sozialistische Mottenkiste um zwei Prozentpunkte auf 15 Prozent herunter.
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