Arbeitslosigkeit in Deutschland immer mehr durch Zugewanderte geprägt

Jeder zweite Empfänger von Sozialleistungen hat ausländische Wurzeln

Fast 53 Prozent aller Hartz-IV-Bezieher in Deutschland haben einen ausländischen Hintergrund, fast 32 Prozent sind dabei sogar selber zugewandert. Auch unter den Empfängern von Arbeitslosengeld ist mit fast 37 Prozent der Migrantenanteil so hoch wie nie.

In Deutschland stieg trotz insgesamt sinkender Arbeitslosenzahlen der Anteil an Arbeitslosengeldempfängern ausländischer Herkunft abermals an, wie die »Bild«-Zeitung berichet. Migranten machen zudem einen immer größeren Anteil bei den Sozialleistungen aus.

Zum Ende des ersten Halbjahres 2019 waren 47,2 Prozent aller Bezieher von Sozialleistungen mit einem Migrationshintergrund versehen. Am höchsten war der Anteil bei den Hartz-IV-Beziehern mit 52,7 Prozent, während es bei den Arbeitslosengeldempfängern nach neuesten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit 36,7 Prozent sind.

Gegenüber dem Vorjahr ist es bei beiden Werten ein Anstieg um rund zwei Prozent. 31,8 Prozent aller Hartz-IV-Bezieher weisen nicht nur  einem Migrationshintergrund auf, also können hierzulade geboren sein, sondern sind selbst zugewanderte Ausländer.

Den Zahlen der Arbeitsagentur hinsichtlich des Einwanderungshintergrunds gingen freiwillige Befragungen der jeweiligen Jobcenter voraus, die so seit Mitte 2011 zusätzlich erhoben werden. Aktuell liegt die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland bei 2,2 Millionen. Von allen hierzulande lebenden Personen haben 25 Prozent einen Migrationshintergrund.


Sven von Storch

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