Nach Auskuft von US-Verteidigungsminister James Mattis dem TV-Sender CBS stehe die von den USA angeführte Anti-IS-Koalition im Irak und in Syrien kurz vor der endgültigen »Umzingelung« der Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS). Man sei bereits von einer »Taktik der Zermürbung« zu einer »Taktik der Vernichtung« übergegangen.
»Im Augenblick gibt es Bemühungen die selbsterklärte Hauptstadt ihres Kalifats in Rakka zu umzingeln. Sobald sie eingeschlossen sind, werden wir reingehen und sie hinauskehren«, sagte Mattis.
Die ausländischen IS-Kämpfer dürften diesen Kampf nicht überleben, damit sie nicht nach Nordafrika, Europa, Amerika, Asien und Afrika zurückkehrten. »Wir werden sie dort stoppen und ihr Kalifat auseinander nehmen«, kündigte der US-Verteidigungsminister an.
Zugleich warnte Mattis davor, dass es bei der Vernichtung der Terroristen auch Tote unter der Zivilbevölkerung geben könne. Zivile Todesopfer seien »in einer Situation wie dieser« unvermeidbar, sagte der Ex-General. Die USA täten aber »im Rahmen der militärischen Notwendigkeit alles Menschenmögliche und riskierten viel, um zivile Opfer zu vermeiden«.
Pentagon-Chef verheißt neue Offensive im Irak und in Syrien
James Mattis kündigt baldige Vernichtung des IS an
Die USA wollen laut Verteidigungsminister James Mattis den Kampf gegen die Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS) beschleunigen. Man sei kurz davor den endgültigen Schlag zur Vernichtung des sogenannten Kalifats vorzunehmen.
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