Die Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS) hat sich am späteren Dienstag zum Lkw-Anschlag auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche bekannt. Das IS-Internetsprachrohr Amak meldete, der Täter sei ein »Soldat des Islamischen Staates« gewesen.
Zwar ließ sich die Echtheit der Nachricht zunächst nicht verifizieren, wurde aber über die üblichen IS-Kanäle im Internet verbreitet. Zudem entspricht die Form der Erklärung früheren Bekenntnissen der Extremisten.
In der Erklärung hieß es, die Operation sei eine Reaktion auf Aufrufe, die Bürger der Staaten der internationalen Koalition anzugreifen. Der IS nahm schon in der Vergangenheit mehrere Terrorangriffe in Europa für sich in Anspruch.
Schon im Vorfeld äußerten Sicherheitsbehörden die Vermutung, dass der Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt einen islamistischen Hintergrund haben könnte. Dafür sprachen die Vorgehensweise des Täters und die Tatsache, dass dieser einen Weihnachtsmarkt als Ziel ausgewählt habe, sagte Generalbundesanwalt Peter Frank.
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Lkw-Attacke mit 12 Toten auf Weihnachtsmarkt
IS-Terrormiliz bekennt sich zum Berliner Anschlag
Einen Tag nach dem Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt mit zwölf Toten reklamierte die Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS) über ihr Internetorgan Amak die Täterschaft für sich.
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