Zu Silvester 39 Tote bei Anschlag auf türkischen Nachtclub

IS bekennt sich zum Terroranschlag in Istanbul

Bei einem Terroranschlag auf eine Silvesterfeier in einem Istanbuler Nachtclub starben 39 Menschen, 69 wurden schwerverletzt. Unter den Todesopfern ist auch ein Deutscher. Der IS bekannte sich nunmehr als Drahtzieher des Angriffs.

Freie Welt

Die Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS) erklärt sich als verantwortlich für den todbringenden Anschlag auf eine Silvesterfeier in einem Nachtclub in der türkischen Metropole Istanbul. Wie es in einer im Internet verbreiteten Erklärung heißt, hätte ein »Soldat des Kalifats« die Tat begangen.

In dem Bekennerschreiben steht: »In Fortsetzung der gesegneten Operationen des Islamischen Staates gegen die Beschützerin des Kreuzes, die Türkei, hat einer der heldenhaften Soldaten des Kalifats gegen den berühmten Nachtclub zugeschlagen, wo die Nazarener (Christen) ihr polytheistisches Fest feiern. Er hat sie mit Handgranaten und seiner automatischen Waffe angegriffen und ihre Feiern in Trauer umgewandelt.«

Bei dem Terrorangriff auf die Silvesterfeier in dem Club »Reina« wurden 69 Menschen schwerverletzt, weitere 39 starben, darunter mindestens 26 Ausländer. Die meisten darunter stammten aus arabischen Ländern. Unter den Toten ist auch mindestens ein deutscher Staatsbürger - ein 26-Jähriger aus dem Kreis Landsberg am Lech.

Der Täter soll sich noch auf der Flucht befinden. Dieser drang kurz nach Anbruch des neuen Jahres in den Klub am europäischen Ufer des Bosporus ein und eröffnete wahllos das Feuer auf Hunderte Feiernde. Beobachter in der Türkei werteten die Anwesenheit vieler Ausländer in dem Klub bereits als Hinweis auf einen islamistischen Hintergrund.

Mehr dazu unter tagesschau.de

Sven von Storch

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