Donald Trumps Beraterin Hope Hicks übernimmt bis auf weiteres die Rolle der Kommunikationschefin im Weißen Haus. Die 28-jährige soll auch dabei helfen, eine endgültige Lösung für die Besetzung der Stelle zu finden. Die Besetzung war vakant geworden, nachdem Anthony Scaramucci nach nur zehn Tagen seinen Job aufgrund Differenzen zu Berater Steve Bannon wieder hinwarf.
Hicks arbeitet bereits seit längerem für Trump und zählt zu seinem innersten Kreis. Sie war im Wahlkampf 2016 Trumps Sprecherin und firmierte zuletzt im Weißen Haus als «Direktorin für strategische Kommunikation». Dabei arbeitete das Ex-Model jedoch fast vollständig hinter den Kulissen. Das ändert sich mit der neuen Rolle, die erst einmal übergangsweise sein soll.
Aus dem Weißen Haus heißt es, Hicks werde eng auch mit Sprecherin Sarah Sanders zusammenarbeiten. Wie lange der Übergangszeitraum sein soll, wurde nicht gesagt. Die Rolle einer Kommunikationsdirektorin ist anders als die einer Mediensprecherin geregelt. Während Sanders etwa Medienkonferenzen und Briefings gibt, stimmt eine Kommunikationschefin eine einheitliche Botschaft aus dem Weißen Haus ab.
Nach Bekanntwerden der Ernennung Hicks' zeigte sich Vorgänger Scaramucci zu der Entscheidung freundlich. Er verkündete auf Twitter, Hicks sei »eine großartige Person, die einen hervorragenden Job machen werde«. Er wünsche ihr nur das Beste.
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