Die Stadt Hamburg gab im vergangenen Jahr fast 800 Millionen Euro für die Betreuung von Asylbewerbern und Flüchtlingen aus, wie eine Anfrage der CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Franziska Rath ergab. Dabei wurden von den 779,1 Millionen Euro Gesamtkosten von Seiten der Hansestadt 632,1 Millionen aus dem Landeshaushalt bestritten. Nur die restlichen 147 Millionen Euro übernahm der Bund.
Den größten Kostenanteil machte mit 415 Millionen Euro die Unterbringung aus. Mit weitem Abstand folgen Sozialausgaben mit 120 Millionen Euro, wovon 77 Millionen für ein individuelles Taschengeld war, der Rest vor allem für Gesundheitskosten. Fast 90 Millionen Euro wurden für die Beschulung der Asylsuchenden ausgegeben, worunter auch die Entlohnung des Personals für Integrationsklassen fällt.
Im weiteren erhielten private Sicherheitsunternehmen 43 Millionen Euro für die Bewachung von Einrichtungen. Das städtische Unternehmen »Fördern&Wohnen« kassierte 30,6 Millionen und Firmen für Containervermietungen konnten für ihre Dienstleistung 35,5 Millionen Euro aus Steuergeldern einstreichen. Der Betrieb des Abschiebegefängnisses am Flughafen schlug mit fast drei Millionen Euro zu Buche.
Hohe Kosten für Unterbringung
Hamburg zahlte fast 800 Millionen Euro für Asylbewerber
Allein die Hansestadt Hamburg bestritt im Jahr 2017 Kosten von fast 800 Millionen Euro für Asylbewerber und Flüchtlinge. Dabei mussten die Kosten überwiegend aus dem Landeshaushalt getragen werden, da der Bund lediglich 147 Millionen Euro beisteuerte.
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