Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter bleiben Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion. Göring-Eckardt setzte sich im ersten Wahlgang mit 41 Stimmen (61,2 Prozent) gegen Kirsten Kappert-Gonther durch, die auf 19 Stimmen (28,4 Prozent) kam.
Da sich Kappert-Gonther sich ausdrücklich im Team mit Cem Özdemir bewarb, waren dessen Chancen gegen Göring-Eckardts Teampartner Toni Hofreiter gering. Hofreiter kam im Duell dann auf 39 Stimmen (58,2 Prozent), Özdemir auf 27 Stimmen (40,3 Prozent).
Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter leiten seit Oktober 2013 gemeinsam die Grünen-Bundestagsfraktion. Damit ist der Vostoß Özdemirs wieder eine herausragende Funktion innerhalb der Partei zu übernehmen vorerst gescheitert. Im Falle einer Jamaika-Koalition war dieser als Außenminister im Gespräch.
Eher unbekannt war die Gesundheitspolitikerin Kappert-Gonther, die erst seit 2017 im Bundestag sitzt. Cem Özdemir war von Ende 2008 bis Anfang 2018 Bundesvorsitzender seiner Partei, gehörte von 1994 bis 2002 und dann wieder seit 2013 dem Deutschen Bundestag an, von 2004 bis 2009 war er Mitglied des EU-Parlaments.
Grüne setzen weiter auf das Duo Hofreiter/ Göring-Eckardt
Cem Özdemir scheitert bei Wahlen zum Grünen-Fraktionschef
Die Grünen-Bundestagsfraktion lehnt das Ansinnen ihres früheren Parteichefs Cem Özdemir an die Fraktionsspitze zu rücken ab. Es setzte sich die bisherige Doppelspitze um Göring-Eckardt und Hofreiter gegen ihn und seine Teampartnerin Kappert-Gonther durch.
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