Der britische Ex-Außenminister Boris Johnson behauptete seine Favoritenrolle im Rennen um die Nachfolge von Partei- und Regierungschefin Theresa May. Beim zweiten Wahlgang innerhalb der Tory-Fraktion bekam er am Dienstagabend 126 der 313 Stimmen. Die nächste Wahlrunde findet bereits am Mittwoch statt.
Gleichfalls weiter aus dem Bewerberfeld sind Außenminister Jeremy Hunt (46 Stimmen), Umweltminister Michael Gove (41), Innenminister Sajid Javid (33) sowie Überraschungskandidat Rory Stewart (37). Hingegen verfehlte Ex-Brexit-Minister Dominic Raab mit 30 die Hürde von 33 Stimmen. Johnson gilt als kaum noch zu schlagen.
Gefährlich werden könnte ihm einigen Medien zufolge allenfalls nur noch Stewart, der sich im Brexit-Streit als Kandidat der Mitte positionierte, während Johnson einer der Wortführer für den EU-Austritt vor der Volksabstimmung im Jahr 2016 war.
Bis Donnerstag soll nun die Zahl der Bewerber in weiteren Wahlrunden, bei denen jeweils der Letztplatzierte rausfliegt, von der Fraktion auf zwei reduziert werden. Darüber, wer von den beiden Parteichef und damit Premierminister wird, sollen dann die rund 160.000 konservativen Parteimitglieder in einer Urabstimmung entscheiden.
Nachfolge von Theresa May
Boris Johnson gewint klar auch zweite Vorwahlrunde
Auch nach der zweiten Runde um die Nachfolge von Theresa May als Partei- und Regierungschef der britischen Konservativen liegt der favorisierte Ex-Außenminister Boris Johnson klar vorne. Er bekam 126 von 313 Stimmen.
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