Den Abwärtstrend der eine rot-rot-grüne Koalition anführenden Sozialdemokraten in der Bundeshauptstadt hält unvermindert an. Die SPD des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller erreicht mit dem Fall unter die symbolische 20-Prozent-Marke einen neuen historischen Tiefstwert.
Laut der aktuellen Forsa-Umfrage würde die Partei, wenn am Sonntag Abgeordnetenhauswahl wäre, nur noch auf 19 Prozent kommen. Dabei zeigt sich, dass der recht farblose Michael Müller noch unpopulärer als Martin Schulz ist, denn für die Bundestagswahl würden immerhin noch 23 Prozent der Berliner ihre Stimme geben.
Vor anderthalb Jahren lag die SPD bei Forsa noch bei fast 30 Prozent. Ganze zehn Prozentpunkte hat sie seitdem verloren. Jetzt liegt der Koalitionspartner Linke mit 17 Prozent nur noch zwei Punkte hinter Müller.
Stärkste Partei bei Abgeordnetenhauswahlen wäre Forsa zufolge die CDU mit 21 Prozent. Auch die Christdemokraten schneiden bei Bundestagswahlen mit 26 Prozent deutlich besser ab, als wenn es um das Landesparlament geht.
Bei den weiteren Werten für das Abgeordnetenhaus kommen die Grünen auf 14 Prozent, die FDP auf einen neuen Höchstwert 11 Prozent. Die AfD liegt bei 9 Prozent. Während bei AfD und FDP die Zahlen für die Bundestagswahl gleich sind, liegen die Grünen vier Punkte unter dem Wert für das Berliner Parlament.
In Sachen Regierungsbildung ginge nur eine Fortsetzung von Rot-Rot-Grün oder ganz knapp eine Jamaika-Koalition. Für eine Große Koalition reichen die Prozente von SPD und CDU addiert nicht aus.
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Absturz unter Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller setzt sich weiter fort
Berliner SPD rutscht auf 19 Prozent
Anfang 2016 lag die Partei in Berlin noch bei 30 Prozent, doch unter ihren Regierenden Bürgermeister Michael Müller und nun auch Rot-Rot-Grün geht es immer weiter bergab. In der neuen Umfrage erreicht die SPD ein historisches Tief: 19 Prozent.
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