Die Bundesregierung erhöht die jeweiligen Beträge für Asylsuchende, die freiwillig in ihre Heimatländer zurückkehren. Dazu werde laut Bundesinnenministerium am Mittwoch das Programm »Starthilfe plus« starten und im Jahr 2017 zusätzlich 40 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt zur Verfügung gestellt werden.
Mit dem zusätzlichen Geld wolle man die Asylbewerber möglichst noch vor Ende des Asylverfahrens zu einer Rückreise bewegen und deren Zahl signifikant erhöhen. »Für alle, die in Deutschland keine Bleibeperspektive haben, stellt die freiwillige Ausreise gegenüber einer Abschiebung den besseren Weg dar«, sagte Innenminister Thomas de Maizière (CDU).
Asylsuchende über zwölf Jahren, welche den Asylantrag zurücknehmen und sich bereits vor Abschluss ihres Verfahrens für eine Rückreise entscheiden, bekommen 1.200 Euro. Wer nach einer Ablehnung seines Antrags innerhalb der gesetzten Frist ausreist und die Entscheidung auch nicht anfechtet, erhält 800 Euro.
Staatsangehörige bestimmter Herkunftsländer und -regionen, wie etwa der Westbalkan, sollen von der Förderung ausgeschlossen werden, um einen Missbrauch durch eine gezielte Einreise zur Erlangung der Heimkehrprämie zu vermeiden.
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Bundesregierung gewährt zusätzliche 40 Millionen Euro für »Starthilfe plus«
Asylbewerber bekommen mehr Geld für Heimkehr
Mit dem Ziel, Asylsuchende stärker zu einer freiwilligen Rückkehr zu bewegen, erhöht die Bundesregierung jetzt die als »Starthilfe« ausgegebene Prämie. Dafür stellt 2017 der Bund zusätzliche 40 Millionen Euro zur Verfügung.
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