EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani spricht sich für mehr EU-Hilfen beim Grenzschutz in Ungarn aus. Nur so sei es möglich, die Flüchtlingsströme nach Europa einzudämmen. »Ich bin dafür, in die Grenzen Ungarns zu investieren und diese Grenzen zu stärken, weil es hier um eine Außengrenze der Europäischen Union geht«, sagte der Politiker der konservativen »Forza Italia«.
Eine Kehrseite nennt jedoch der 64-jährige Berlusconi-Vertraute. Ungarn müsse im Gegenzug auch dazu bereit sein, Flüchtlinge im Rahmen der beschlossenen Umverteilung innerhalb der EU aufzunehmen. Das Ziel müsse letztlich lauten, die illegale Einwanderung nach Europa zu verringern.
Tajani bekräftigte: »Wir müssen die Einwanderung auf der Balkanroute genauso wie die Einwanderung über das Mittelmeer stoppen.« Die Migrationswelle sei eines der wichtigsten Probleme der EU. Das sei nur mit mehr Grenzpolizisten zu schaffen.
Ungarns Präsident Viktor Orban forderte zuletzt von der EU-Kommission, die Hälfte der Kosten in Höhe von 440 Millionen Euro für Bau und Betrieb des Grenzzauns zu übernehmen. Brüssel lehnte die Forderung bisher ab.
EU-Parlamentspräsident befürwortet stärkere Sicherung der ungarischen Außengrenze
Antonio Tajani für mehr EU-Unterstützung bei Ungarns Grenzschutz
EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani plädiert für mehr Investitionen durch Brüssel in die ungarische Grenzsicherung, da es sich hier auch um eine EU-Außengrenze handele. Es gelte die Einwanderung auf der Balkanroute wie auch am Mittelmeer zu stoppen.
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