Eine große Mehrheit der Deutschen zeigen sich laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Allensbach unzufrieden mit dem Ergebnis der Bundestagswahl vor einem Monat. Demach geht die Unzufriedenheit quer durch fast alle politischen Lager.
Am unzufriedensten sind Anhänger der SPD mit 77 Prozent, gefolgt von den Linken mit 73 Prozent und der Grünen mit 63 Prozent. Bei den Unions-Wählern sind es 57 Prozent. In der Anhängerschaft der AfD, die erstmals in den Bundestag einzog, zeigen sich 51 Prozent unzufrieden. Lediglich bei den FDP-Anhängern sind jeweils 45 Prozent zufrieden bzw. unzufrieden.
Gefragt wurde auch, welches Regierungsbündnis von diesen bevorzugt werde. Dabei antworteten 43 Prozent der Befragten mit einem Unentschieden oder einer Ablehnung der beiden politisch denkbaren Koalitionen.
Eine Jamaika-Koalition aus Union, Grünen und FDP wünschen lediglich 35 Prozent der Wählerschaft. Bei einer Fortsetzung der großen Koalition sieht es mit 22 Prozent noch viel schlechter mit der Präferenz aus.
46 Prozent sagten für den Fall eines Scheiterns bei den Verhandlungen über die Bildung eines Jamaika-Regierungsbündnisses, dass sie dann für Neuwahlen sind. Mit 44 Prozent sind zwei Prozentpunkte weniger dagegen.
Nur ein Drittel der Deutschen befürwortet Jamaika-Koalition
62 Prozent sind mit Ergebnis der Bundestagswahl unzufrieden
Quer durch die Anhängerschaft sämtlicher Parteien gibt es einer Allensbach-Umfrage zufolge eine große Unzufriedenheit mit dem Ergebnis der Bundestagswahl. Gerade einmal 35 Prozent befürworten eine Jamaika-Koalition aus Union, FDP und Grüne.
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