Die Bundesanwaltschaft ließ in Berlin und Magdeburg zwei mutmaßliche Mitglieder der islamistischen Gruppierung Jabhat al-Nusra (JaN) festnehmen. Es handele sich dabei um zwei 23 und 30 Jahre alte Syrer. Einer der beiden Männer habe sich zwischenzeitlich auch der Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS) angeschlossen.
Ihnen wird vorgeworfen, im Jahr 2012 Mitglied einer Kampfeinheit der als ausländische terroristische Vereinigung eingestuften Jabhat al-Nusra geworden zu sein. Der 30-jährige Abdulmalk A. habe im Frühjahr 2013 einen Soldaten der syrischen Regierungstruppen in seine Gewalt gebracht und ihn gezwungen, sein eigenes Grab auszuheben. Danach schnitt er ihm die Kehle durch. A. schloss sich Mitte 2013 dem IS an.
Abdulmalk A. hatte für die IS den Rang eines Befehlshabers der Vereinigung im östlichen Syrien inne und beteiligte sich an der Eroberung der Gasquellen in Tuinan und der syrischen Stadt Tabka. Die beiden Syrer reisten 2016 im Zuge der Flüchtlingswelle als Asylbewerber nach Deutschland ein. Sir wurden jetzt in Karlsruhe dem Haftrichter vorgeführt.
Mitglieder der Terrorgruppe Jabhat al-Nusra gefasst
Zwei Islamisten in Berlin und Magdeburg festgenommen
Zwei Syrer, die im Zuge der Flüchtlingswelle nach Deutschland einreisten, stellten sich als Angehörige der Terrorgruppe Jabhat al-Nusra heraus, einer sogar zudem als IS-Mitglied. In Berlin und Magdeburg kam es jetzt zur Festnahme.
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