Nachdem zuletzt minderjährige Syrer mehrfach die Cottbus Innenstadt unsicher machten, hat Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) den Zuzug weiterer Asylbewerber in die Stadt für die nächsten Monate gestoppt und die Polizeipräsenz um zusätzlich angefordertes Personal verstärkt.
»Die jüngsten Angriffe auf Bürger in Cottbus durch offenbar minderjährige Asylsuchende sind vollkommen inakzeptabel«, betonte Schröter. »Die Schuldigen müssen mit der vollen Härte des Rechtsstaates zur Verantwortung gezogen werden. Ich erwarte von jungen Menschen, die hier bei uns Schutz und Aufnahme gefunden haben, dass sie sich an Recht und Gesetz halten, anstatt Bürgerinnen und Bürger auf offener Straße anzugreifen.«
Trotzdem gab es in der Lausitz-Stadt am Wochenende wieder in der Folge von Messerangriffen zwei größere Auseinandersetzungen zwischen Deutschen und Ausländern. So wurde die Polizei zu einer privaten Geburtstagsfeier gerufen, wo es eine wechselseitige Körperverletzung zwischen einer 18-jährigen Deutschen und einem 18-jährigen Syrer gab.
Wenig später kam es nach Angaben der Polizei Cottbus vor der Spreegalerie zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen fünf Deutschen und »zwei unbekannten ausländisch aussehenden Personen«. Dabei eskalierte die Situation eskalierte. Einer der beiden Unbekannten sprühte daraufhin Reizgas gegen zwei der fünf deutschen Männer (18, 29).
Die beiden »ausländisch aussehenden Personen« flohen nach dem Anrücken der Polizei in unbekannte Richtung. Den Grund für den Streit und den weiteren Verbleib des Syrers gab die Polizei nicht an.
Am Wochenende protestierten rund 2.500 Demonstranten in der Cottbuser Innenstadt gegen die deutsche Flüchtlingspolitik, nachdem es in den vergangenen Tagen immer wieder zu Angriffen von Ausländern auf Deutsche kam, insbesondere in Umgebung des Einkaufszentrums »Blechen Carré« in Nähe einer Erstaufnahmeeinrichtung. Die Stimmung gegenüber Asylbewerbern ist in der Folge entsprechend aufgeladen.
In der vergangenen Woche wurden von der Polizei zwei Syrer im Alter von 15 und 16 Jahren festgenommen. Nach einer verbalen Auseinandersetzung, weil eine Mitschülerin sexuell belästigt und ihr das Handy weggenommen wurde, wurde ein 16-jähriger Deutscher von dem zur Rede gestellten 15-jährigen Syrer gegen eine Straßenbahn gedrückt, ihm unter Todesandrohung mit einem Messer in die Hand gestochen und die linke Gesichtshälfte aufgeschlitzt. Der Syrer soll bereits mehrfach straffällig gewesen.
Am vergangenen Freitagsind ein 51-jähriger Mann und seine 43-jährige Frau Opfer einer Attacke geworden, als sie beim Betreten des Einkaufszentrums »Blechen Carré« durch drei Syrer (14, 15 und 17) angegriffen wurden. Die minderjährigen Asylbewerber forderten zuvor, die 43jährige solle ihnen »Respekt« bekunden und ihnen am Eingang als Frau gefälligst den Vortritt lassen.
Als die Frau empört auf das flegelhafte Verhalten reagierte, zog der 14-jährige ein Messer. Ein Passant griff rechtzeitig ein, bevor Schlimmeres passieren konnte. Die Wachleute hielten den jungen Syrer fest, bis die Polizei eintraf. Auch dabei wurde festgestellt, dass dieser mehrfach durch Gewaltdelikte aktenkundig war.
Der Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) hat mit den zuständigen städtischen Dienststellen und der Polizei entschieden, dass der 15 Jahre alte Jugendliche und sein Vater aus Cottbus und dem Spree-Neiße-Kreis wegziehen müssen. Die Ausländerbehörde hat angeordnet, dass die Stadt nicht betreten werden darf.
Mehr dazu unter jungefreiheit.de
Reaktion auf regelmäßige Messerattacken durch minderjährige Syrer
Zuzugsstopp für Asylbewerber nach Cottbus verfügt
In den vergangenen Tagen kam es in Cottbus immer wieder zu tätlichen Angriffen minderjähriger Syrer auf Deutsche. In der Stadt wächst zunehmend der Unmut. Brandenburgs Innenministerium erließ jetzt einen Zuzugsstopp für Asylbewerber.
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