Zu Beginn des Trauergottesdienstes für die von einem Tunesier brutal erstochene Cynthia R. (21) kam es am Sonnabend in Worms zu einem Zwischenfall. Ein Mann störte die Trauerfeier in der Liebfrauenkirche, in dem er den Altarraum betrat und mit ausgebreiteten Armen »Allahu Akbar« rief, jenem Ausruf, den auch islamische Attentäter gebrauchen.
Daraufhin verließen mehrere Menschen fluchtartig das Gotteshaus und verständigten die Polizei. Der 29-jährige Störer wurde kurz darauf festgenommen, befindet sich aber wieder auf freiem Fuß. Gegen den Pakistani wird ermittelt. Vor dem Gottesdienst gab es einen Trauermarsch mit rund 500 Teilnehmern zu Ehren der Frau.
Die junge Altenpflegerin wurde vergangenen Dienstagabend in ihrem Elternhaus mit bis zu 15 Messerstichen getötet. Ihr 22-jähriger Freund Ahmed T., ein abgelehnter Asylbewerber aus Tunesien, der in der Vergangenheit mehrfach wegen Körperverletzungen, Drogen, Bedrohung und Nötigung auffiel, sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft.
Ahmed T. war schon seit längerem für die Abschiebung aus Deutschland vorgesehen. Zuletzt wohnte er bei der 21-jährigen. In der Nacht zum Mittwoch ging der Mordtat ein Streit voraus, dessen Hintergründe noch nicht geklärt sind.
Worms kann nach Mord an Cynthia R. nicht in Ruhe trauern
Trauergottesdienst mit Allahu Akbar-Ruf gestört
In Worms wurde am Sonnabend ein Trauergottesdienst für die vergangene Woche von einem Tunesier ermordete Cynthia R. durch einen 29-jährigen Pakistani gestört, der mit dem Ruf »Allahu Akbar« in den Altarraum stürmte.
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